Cody Gakpo geschocktDrama vor K.-o.-Spiel! WM-Star verliert sein ungeborenes Baby

Da wird während der Weltmeisterschaft der Fußball zur Nebensache: Niederlande-Stürmer Cody Gakpo erfährt beim Turnier, dass seine Freundin das gemeinsame ungeborene Baby verliert.
Kurz vor dem ersten K.o.-Runden-Spiel gegen Marokko hat Oranje-Star Cody Gakpo einen familiären Schicksalsschlag zu verkraften. Die Freundin des niederländischen Fußball-Nationalspielers teilte via Instagram mit, dass das gemeinsame Baby des Paares während der Schwangerschaft gestorben sei.
„Mit gebrochenem Herzen teilen wir die schreckliche Nachricht, dass unser kleiner Junge während der Schwangerschaft gestorben ist“, schreibt Noa van der Bij. „Danke euch für alle Liebe und Unterstützung.“
Niederländischen Medien zufolge soll sich Gakpo dennoch entschieden haben, bei der Mannschaft in den USA zu bleiben. Man fühle „zuallererst mit Cody und seiner Familie mit, mit Noa und ihrem Sohn Samuel. Das ist eine sehr traurige private Situation“, schrieb der Verband. Man sei „selbstverständlich darüber bereits informiert gewesen“ und versuche nun „die Familie zu unterstützen, wo immer das möglich ist“, hieß es weiter.
Gakpo und seine Freundin hatten am 30. Mai via Instagram verkündet, dass sie wieder Nachwuchs erwarten. Das Paar hat bereits einen zwei Jahre alten Sohn. Der Stürmer vom FC Liverpool bat via Instagram darum, die Privatsphäre seiner Familie zu respektieren. „Das ist eine unglaublich schwere Zeit für unsere Familie“, schrieb Gakpo in seiner Instagram-Story.
Gakpos Freundin schrieb weiter, der zweite Sohn habe Elijah Raphael Gakpo heißen sollen. Um die tiefe Trauer irgendwie zu verarbeiten, habe das Paar eine Kerze in einer Kirche angezündet. „Danach sind wir mit unserem Sohn Samuel auf den Spielplatz neben der Kirche gegangen. Da war auch ein anderes Kind. Sein Name war Elijah. Gott hätte uns kein schöneres Signal geben können. Er hat uns daran erinnert, dass unser kleiner Junge nie weit weg ist.“
Das Leben zeigt dabei einmal mehr, dass Leid und Freud ganz nah beieinanderliegen. Vor wenigen Tagen waren zwei weitere WM-Spieler Väter geworden. Belgiens Jeremy Doku war zur Geburt seines Sohnes Praise nach London gereist. Das Verlassen des Turniers hatte eine Debatte ausgelöst, ob es richtig sei, die Geburt als Vater vor die WM-Teilnahme zu stellen. Der Norweger Leo Östigard hatte die Geburt seines Sohnes per Videoanruf mitverfolgt. Auch Dokus Teamkollege Brandon Mechele könnte noch während der WM Vater werden.
Verwendete Quellen: ara/dpa
