Neuer DealAuch WM 2030 läuft bei MagentaTV
Die WM 2026 ist noch nicht beendet, da sind schon die ersten TV-Deals für das Turnier in vier Jahren eingetütet: Und wieder sichert sich die Telekom für seinen Streamingdienst MagentaTV das dickste Paket.
Der Telekom ist auf dem TV-Rechte-Markt der nächste Coup gelungen. Das Unternehmen hat sich beim Wettbieten um ein Paket für 104 Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2030 durchgesetzt. Alle Partien des Turniers in sechs verschiedenen Ländern werden in vier Jahren nur beim kostenpflichtigen Sender MagentaTV zu sehen sein - so wie bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko.
Für die WM 2026 hatte die Telekom ein Großaufgebot an Experten verpflichtet, darunter Thomas Müller, Mats Hummels und den designierten Bundestrainer Jürgen Klopp.
Die Telekom hatte Spiele der WM 2026 per Sub-Lizenz an die frei empfangbaren Sender ARD und ZDF verkauft. 44 Partien liefen in den vergangenen Wochen allerdings exklusiv bei der kostenpflichtigen Telekom-Plattform MagentaTV, darunter zwei Viertelfinals und das turbulente Spiel um Platz drei zwischen England und Frankreich (6:4).
Die öffentlich-rechtlichen Sender waren ebenfalls an den Medien-Rechten für 2030 interessiert. Zuletzt wollten sie sich nicht zur WM in Spanien, Portugal und Marokko sowie Uruguay, Argentinien und Paraguay äußern.
Die Telekom hat sich spätestens dank des neuen Vertrages mit der FIFA als Pay-TV-Anbieter bei großen Fußball-Turnieren etabliert. Sie zeigte über MagentaTV bereits Spiele von zwei Europameisterschaften und hat auch bei der Euro in zwei Jahren als einziger Anbieter alle Begegnungen im Programm.
Wie bei den WM-Turnieren 2022 und 2026 sind ARD und ZDF - über verschiedene Konstrukte von Sublizenzen - bei der Euro 2028 Partner des Bonner Unternehmens. Ein ähnliches Modell ist auch für das WM-Turnier in vier Jahren denkbar.
Auch bei der Weltmeisterschaft der Frauen 2027 in Brasilien und bei der Männer-EM 2028 in Großbritannien und Irland werden alle Spiele bei MagentaTV übertragen. Für die kommende Europameisterschaft hat die Telekom Sublizenzen von ARD und ZDF erworben.
Verwendete Quellen: ter/dpa


