Familien-Drama bei „Unter uns”„Das ist der Todesstoß!“ Marie Zielcke spricht über Annas größten Mutter-Schmerz
Wie geht es für Mutter und Sohn weiter?
Für Anna Weigel (Marie Zielcke) könnte die Situation bei „Unter uns” kaum schlimmer sein: Ihr eigener Sohn Taro (Cecil Schuster) lässt sie abblitzen und schleudert ihr sogar ein verletzendes „Ich hasse dich“ entgegen. In der Serie kämpft die Mutter verzweifelt darum, ihren Sohn nicht zu verlieren und Schauspielerin Marie Zielcke verrät im RTL-Interview jetzt, warum sie Annas Verhalten trotz aller Schmerzen nachvollziehen kann. Dabei wird sie sogar ganz persönlich, wie es im Video zu sehen gibt.
Anna opfert sich bei „Unter uns“ für ihren Sohn auf
„Wenn das eigene Kind nichts mit ihr zu tun haben will. Das stelle ich mir furchtbar vor als Mutter. Also ich glaube, das ist so der Todesstoß”, sagt Marie Zielcke über Annas aktuelle Lage. Denn obwohl Taro sie immer weiter von sich stößt, hält Anna an einem großen Geheimnis fest: Sie verschweigt ihm, wie sein Vater wirklich ist.
Für die Schauspielerin ist genau das eine der größten Stärken ihrer Serienfigur. „Ich glaube, Anna will zum einen Taro beschützen und aber auch so das Bild bewahren, das er von seinem Vater hat. Das ist eigentlich ein ganz toller Move von ihr.“ Gleichzeitig ringe Anna mit sich selbst. Schließlich wäre es viel einfacher, ihrem Sohn die Wahrheit über seinen Vater zu erzählen. „Sie entscheidet sich immer wieder dafür, das auf sich zu nehmen. Das ist echt ein großes Opfer.“
Doch Marie gibt auch zu: Sie selbst würde irgendwann anders handeln. „Ich würde wahrscheinlich früher die Wahrheit sagen. Irgendwo ist eine Grenze erreicht, wo man das nicht alleine tragen muss.“
„Die größte Herausforderung am Muttersein ist...”
Im Gespräch spricht die Schauspielerin auch offen über ihre eigenen Erfahrungen als Mutter. Sie war viele Jahre alleinerziehend – und genau deshalb hat sie eine klare Haltung dazu, was Kinder wirklich brauchen: „Ich finde, als Mutter muss man darauf achten, dass man mental und körperlich gesund bleibt. Dafür muss man Entscheidungen für sich treffen, die vielleicht auch manchmal egoistisch sind. Aber nur dann kann man aus meiner Erfahrung eine gute Mutter sein. Wenn man alles nur für sein Kind aufgibt, ist das falsch verstandene Mutterliebe.“
Auch bei der Erziehung setzt Marie auf Vertrauen statt Perfektion. Sie wolle nicht die beste Freundin ihres Kindes sein, sondern ein sicherer Hafen. Und noch eine Erkenntnis nimmt sie aus ihrem eigenen Familienleben mit: Loslassen hört für Eltern niemals auf. „Die größte Herausforderung am Muttersein ist definitiv, jeden Tag loszulassen und zu vertrauen. Das hört einfach nicht auf.“ Worte, die zeigen, wie nah ihr die emotionale Geschichte von Anna und Taro geht.
Verwendete Quellen: RTL


































