Endlich geht sie losDie 3.Staffel

Peter Rütten, Dietmar Wunder, Oliver Kalkofe
v.l.: Peter Rütten, Dietmar Wunder, Oliver Kalkofe
Foto: NITRO

Direkt aus der Filmhölle.
Das sind die acht Titel der dritten #SchleFaZ-Staffel bei NITRO und auf RTL+

Die teuflische Trauung ist erst der Anfang: Nachdem „Geisterjäger John Sinclair – Die Dämonenhochzeit“ bereits als Auftaktfilm der dritten Staffel von „#SchleFaZ – Die schlechtesten Filme aller Zeiten“ feststand, öffnen Oliver Kalkofe und Peter Rütten nun auch für den Rest der Staffel die Pforten zur Filmhölle. Und was da zum Vorschein kommt, dürfte selbst hartgesottene Trashfilm-Fans das Fürchten lehren.

Ab 30. Oktober nehmen sich die beiden bei NITRO und auf RTL+ wieder acht Werke vor, die auf der Qualitätsskala zuverlässig Richtung Erdmittelpunkt marschieren. Auf dem Weg durch die cineastische Unterwelt begegnen ihnen unter anderem sprechende Haie auf dem Mond, Vietnam-Action mit Wiener Schmäh, philippinische Martial-Arts-Akrobatik und ein Robo-Soldat auf Menschenjagd. Mit gewohntem Fachwissen, scharfer Zunge und bemerkenswerter Leidensfähigkeit sorgen Olli und Peter dafür, dass selbst aus den tiefsten Abgründen der Filmgeschichte noch beste Unterhaltung emporsteigt.

Diese acht Filme erwarten die #SchleFaZ-Fans in Staffel 3:

Freitag, 30. Oktober:
„SchleFaZ: Geisterjäger John Sinclair – Die Dämonenhochzeit“

Freitag, 6. November:
„SchleFaZ: Born to Win“

Freitag, 13. November:
„SchleFaZ: Dead Eyes“

Freitag, 20. November:
„SchleFaZ: Stoßtrupp in die Wüste“

Freitag, 27. November:
„ SchleFaZ: Cleopatra Wong“

Freitag, 4. Dezember:
„ SchleFaZ: Shark Side of the Moon“

Freitag, 11. Dezember:
„ SchleFaZ: Prince of the Sun“

Freitag, 18. Dezember:
„SchleFaZ: Roboman“

Unterirdisch wird es sogar schon vor dem offiziellen TV-Start: Am 3. Oktober feiert „Geisterjäger John Sinclair – Die Dämonenhochzeit“ beim bereits ausverkauften #SchleFaZ LIVE im Berliner Ernst-Reuter-Saal seine Weltpremiere in der #SchleFaZ-Version. Mit dabei ist Dietmar Wunder, die deutsche Stimme von John Sinclair, der nicht nur in der neuen Episode zu sehen ist, sondern auch gemeinsam mit Olli und Peter live vor Ort sein wird. Eine besondere Ehre wird zudem einigen Fans zuteil: Zum ersten Mal überhaupt haben sie einen Gastauftritt in einer Episode – und werden sich an diesem Abend selbst auf der großen Leinwand erleben.

„#SchleFaZ – Die schlechtesten Filme aller Zeiten“ wird von KALK TV (Produzenten Oliver Kalkofe und Jörg Strombach) unter der Regie von Jana König in Berlin produziert.

So viel zu den harten Fakten. Wie tief die acht Filme tatsächlich in die cineastische Unterwelt hinabsteigen, erklären Olli und Peter wie folgt in ihren eigenen Worten:

GEISTERJÄGER JOHN SINCLAIR – DIE DÄMONENHOCHZEIT (1997)

Der James Bond unter den Dämonenjägern, Spannung und Mystery, eine seit Jahrzehnten beliebte Romanheftreihe und ein Hörspiel-Hit, Tausende treuer Fans, ein explodierender Kölner Dom – was kann da schon schiefgehen? Kurz gesagt: Alles! Jedenfalls wenn man es derart granatenmäßig vergeigt wie einst die TV-Ausrichter der Dämonenhochzeit. Ein Film von so überdimensionaler Scheißigkeit, dass er nach der Erstausstrahlung von RTL im ausbruchsicheren Kackfilm-Giftschrank verplombt und in einer geheimen Gruft des Vatikans für immer vergraben wurde. Jedenfalls bis wir von #SchleFaZ ihn befreiten und zum ersten Mal seit drei Jahrzehnten wieder auf die Menschheit loslassen. Aber keine Angst – der echte John Sinclair (Dietmar Wunder) aus den aktuellen Hörspielen ist zur Stelle, um Olli & Päter vor den Mächten des Schlechten zu bewahren! Seid ihr stark genug, ihnen dabei zu helfen? Es wird spektakulär schlimm – versprochen!

BORN TO WIN (1989)

Entgegen seinem Titel ist „Born to Win“ ein lupenreiner Lichtspiel-Loser aus dem Jahr 1989, eröffnet er doch dem verblüfften Zuschauer, dass der Vietnam-Krieg nicht etwa 1975 offiziell endete, sondern noch mindestens 14 Jahre andauerte. Vor dem Hintergrund dieser Prämisse erleben wir einen der erstaunlichsten „Rambo meets Crocodile Dundee“-Vietnam-Action-Kracher der goldenen Videotheken-Ära! Mit einem herrlich psychopathischen Vietcong-Anführer aus Österreich, der seine Truppen mit viel Wiener Schmäh befehligt.

DEAD EYES (1989)

Zweifelsohne zählt ein Luigi Cozzi zu den dunklen Regiefürsten des immanent irrsinnigen Italo-C-Filmschaffens. Was er sich bei seiner Horror-Hämorrhoide „Dead Eyes“ gedacht hat, entzieht sich jedoch jeder bisher gültigen Kackfilm-Kategorie. Es geht um die erzböse Halluzinations-Hexe Levana, die im Kopf einer talentprekären Star-Aktrice ihr höllisches Unwesen treibt. Vielleicht gibt es Levana aber auch in der Realität? Wer das nach diesem bunt-okkulten Cozzi-Brocken klar beantworten kann, hat unseren tiefsten Respekt verdient.

STOSSTRUPP IN DIE WÜSTE (1979)

Ein geheimes Sprengkommando wird in die Wüste geschickt, um im Auftrag von irgendwem irgendwo irgendeine Öl-Anlage von irgendwelchen Leuten in die Luft zu jagen. Klingt irgendwie superspannend… aber irgendwie auch nicht. Aber egal, es wird viel am Strand hin- und hergefahren, wild geschossen und geprügelt und zwischendurch gibt es sogar noch eine ordentliche Portion blanke Brüste – was will das Scheißfilmherz mehr? Ein Bahnhofskino-EuroSpy-Söldner-Action-Klassiker der Siebziger – grandios gescheitert und unfreiwillig brüllkomisch! Ein echter Geheimtipp.

CLEOPATRA WONG (1978)

Dass ein gewisser Quentin Tarantino ein aktiver Anbeter der Cleopatra-Wong-Figur ist, die er mal als „gigantische Inspiration“ für seine Arbeit an der „Kill Bill“-Reihe bezeichnete, weiß wohl jeder Teilzeit-Cineast. Warum er das aber so gesagt hat, weiß immer noch keine Sau. Daran wird sich auch nach der #SchleFaZ-Präsentation dieses packend gedachten, philippinischen Martial-Arts-Agenten-Thrillers von 1978 nicht das Allergeringste ändern. Safe!

SHARK SIDE OF THE MOON (2022)

Ein hochbrisantes Thema, das in den Staatsmedien bisher aber typischerweise sträflich ignoriert wurde: Sprechende Hai-Mensch-Hybriden, die auf der dunklen Seite des Mondes eine Kolonie errichtet haben, um von dort aus die Weltherrschaft und die Vernichtung der Menschheit zu planen. Schockierend, aber wahr – denn wir haben die Beweise! Ein Film, der euch bis ins Mark erschüttern wird – auf jeden Fall vor Lachen. Der obligatorische jährliche #SchleFaZ-Haifischfilm-Schocker. Dagegen wirkt „Sharknado“ wie ein dröger Dokumentarfilm – das darf man nicht verpassen! HAI ME TO THE MOON!

PRINCE OF THE SUN (1989)

Kaum einer, der „Prince of the Sun“ gesehen hat, wird ihn je vergessen. Das liegt vor allem daran, dass ihn kaum einer je gesehen hat. Dabei spendiert uns dieser Könner-Kampfkunst-geladene, Hongkong-humoristische High Performer von 1989 die begnadete US-Black-Belt-Balletteuse Cynthia Rothrock in der Hauptrolle. Die jedoch deutlich weniger Screentime hat als ihre witzboldigen chinesischen Comedy-Kollegen. Dennoch behaupten wir nassforsch, dass es sich um ein relativ sehenswertes Martial-Arts-Abenteuer handelt. Is klar, ne?

ROBOMAN (1988)

„RoboCop“ meets „Terminator“ in einem waschechten Scheißfilm-Predator-Rip-off – Wow, Wow, Doppel-Wow! Eine Truppe beinharter Muskelsöldner mit megadicken Wummen schleicht durch den Dschungel, auf der Suche nach einem unbesiegbaren Robo-Soldaten, der wiederum Jagd auf die Trottel-Truppe macht und einen nach dem anderen gnadenlos erledigt. Selten sind Elite-Soldaten dämlicher in den eigenen Tod gelatscht als hier – man muss es selbst gesehen haben, um es zu glauben. Als spannender Action-Kracher gnadenlos gescheitert, aber als ungewollte Comedy ein echter Brüller! Allerfeinstes #SchleFaZ-Premium-Material zum Staffelabschluss. Danach kann Weihnachten kommen.