Schauspielerin spricht privat wie nie Wegen Mann und Kindern! GZSZ-Star Olivia Marei hat ständig Schuldgefühle

von Laura Schuster, Lena Janssen und Romana Gäb

In ihrer Familie ist die Rollenverteilung etwas anders!
Seit acht Jahren steht Olivia Marei als Toni Ahrens für „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ vor der Kamera, doch hinter den Kulissen sieht ihr Leben ganz anders aus. Im „GZSZ-Bargeflüster“ spricht die Schauspielerin jetzt ungewöhnlich offen über ihre Ehe, die besondere Rollenverteilung mit ihrem Mann, Schuldgefühle als Mutter und sogar über eine schwere Zeit nach der Geburt ihres ersten Kindes. Dabei macht sie deutlich: Ihr beruflicher Erfolg wäre ohne die Unterstützung ihres Mannes nicht möglich, wie sie im Video erzählt.

„Ohne ihn könnte ich meinen Traum nicht leben!“

Dass Olivia Marei heute zu den beliebtesten GZSZ-Stars gehört, war ursprünglich gar nicht geplant. Eigentlich sollte ihr Mann Johannes nach seinem Jurastudium die Familie finanziell absichern. Doch dann kam der Anruf von GZSZ – und stellte das Leben des Paares komplett auf den Kopf.

Ohne ihn könnte ich hier meinen Traum nicht ausleben“, sagt die Schauspielerin heute voller Dankbarkeit. Während sie in Berlin dreht, kümmert sich ihr Mann größtenteils um die beiden gemeinsamen Kinder. Eine Rollenverteilung, die für viele noch immer ungewohnt ist. Das merkt Olivia bis heute: Selbst die Kita rufe bei Problemen zuerst sie an, obwohl ihr Mann die Kinder täglich bringt und abholt.

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Olivia Marei spricht über Babyblues und Schuldgefühle

Besonders emotional wird das Gespräch, als Olivia Marei über die Zeit nach der Geburt ihres ersten Sohnes 2017 spricht. Sie verrät, dass sie unter einem starken Babyblues litt und sich lange fragte, warum sich das Muttersein nicht so anfühlte, wie sie es erwartet hatte. Erst der Start bei GZSZ habe ihr geholfen, wieder zu sich selbst zu finden. „Ich brauche diese Balance. Ich kann nur eine gute Mutter sein, wenn ich mir auch meinen Berufswunsch weiterhin erfülle“, erklärt sie offen.

Wenn sie morgens zur Arbeit muss und eines ihrer Kinder weint, belaste sie das trotzdem sehr. „Ich habe oft Schuldgefühle – meinen Kindern gegenüber und auch meinem Mann gegenüber“, gesteht sie.

RTL-Reporterin Laura Schuster hat Olivia Marei zum „GZSZ-Bargeflüster” getroffen.
RTL-Reporterin Laura Schuster hat Olivia Marei zum „GZSZ-Bargeflüster” getroffen.
RTL/Anna Riedel
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„Ich wünsche mir, dass solche Interviews nicht mehr nötig sind!“

Auch ihre Ehe sei nicht immer einfach gewesen. Immer wieder habe es Krisen gegeben, erzählt Olivia. Therapie, offene Gespräche und feste Date-Nights hätten ihr und ihrem Mann Johannes geholfen, ihre Beziehung zu stärken. Trotzdem macht sich die Schauspielerin Gedanken darüber, ob ihr Mann wirklich glücklich mit der aktuellen Situation ist.

Zum Ende des Gesprächs richtet Olivia Marei deshalb einen klaren Appell an die Gesellschaft. Ihr Wunsch: Dass die Frage nach ungewöhnlichen Rollenbildern irgendwann keine Rolle mehr spielt. „Ich wünsche mir, dass es solche Interviews gar nicht mehr braucht und dieses Thema einfach vom Tisch ist: Gleichberechtigung.“ Damit setzt Olivia ein deutliches Zeichen und zeigt sich im „GZSZ-Bargeflüster“ so ehrlich und verletzlich wie selten zuvor.

Verwendete Quellen: RTL