„Ich sehe nicht mehr den Raum für Yoga”Nach der Umgestaltung von Bettinas Yogazimmer vermisst Guido das Yogazimmer
Weg mit den dunklen Wänden, her mit den Rundungen!
Bettina verpasst ihrem Yoga- und Gästezimmer einen völlig neuen Look. Doch während sie schon ans Entspannen denkt, bleibt Guido an einer ganz anderen Sache hängen. „Wo ist denn der Yogaraum jetzt?“
Bei „Guidos Deko Queen“ müssen dunkle Wände weichen
Vor Bettinas Umgestaltung bestimmen dunkle Wandfarben und Mustertapete das Yogazimmer. Optisch wirkt es zweigeteilt. Jetzt verabschiedet sich die Kandidatin von diesem Look und bringt mit neuer Wandfarbe, Rattan und abgerundeten Möbeln Helligkeit und Ruhe hinein. Ganz im Sinne des Wochenmottos „Runde Sache – Zeige, wie abwechslungsreich Möbel mit Kurven sein können!“
Stardesigner Guido Maria Kretschmer vermisst bei Bettinas Umgestaltung allerdings ausgerechnet das, worum es eigentlich gehen soll. Die 41-Jährige setzt bei „Guidos Deko Queen“ zwar auf Rattan und geschwungene Formen. So wie es ihr Motto „Rattan im Yoga und Gästezimmer” und ihr Eyecatcher, eine eigenwillige Hängeleuchte aus Wiener Geflecht und knallorangem Schirm, vorgibt. Doch zwischen vielen Schränken, Schlafsofa und Schreibtisch kommt für ihn die Yoga-Atmosphäre zu kurz.

Rattan, Rundungen und ein gemütlicher Rückzugsort
Die Mustertapete verschwindet, eine neue Wandfarbe verändert die Atmosphäre. Abgerundete Regale und Rattan-Elemente ziehen außerdem ein. Vor einem Spiegelschrank richtet Bettina ihren Yogabereich ein, um ihre Haltung bei Übungen kontrollieren zu können.
Im Relax- und Gästebereich wartet ein Sofa mit Schlaffunktion. Die Hängeleuchte, Bettinas vorgegebener Eyecatcher, fällt direkt beim Hereinkommen auf. Dazu passt der neue Schreibtischstuhl: Er greift das Muster der Leuchte auf. Bettina erklärt: „Wir wollten verschiedene runde Elemente haben, nicht nur kreisrund“.
Der Stilwechsel kommt bei Bettinas Mitstreiterinnen an. „Es ist ein sehr ruhiger Raum geworden. Vorher war es ein bisschen wilder“, lautet ein Urteil. Für zusätzliche Gemütlichkeit fehlen einigen allerdings Vorhänge.
Guido lobt den Look – aber vermisst die Yoga-Atmosphäre

Auch der Stardesigner findet den Raum „Viel, viel, viel besser“. Für Gäste sei es jetzt schöner. Doch die vielen Schränke überzeugen ihn nicht, und der eigentliche Yoga-Gedanke geht ihm zu sehr verloren.
Seine Idee: den Übungsbereich zum Fenster ausrichten, Licht und Balkon einbeziehen und morgens frische Luft genießen. Statt noch mehr Einrichtung wünscht er sich gezieltere Akzente für die Stimmung. Sein Fazit: „Viele kleine Dinge machen nicht immer ein großes Ganzes.“ Bettinas Zimmer gewinnt an Harmonie – für Guidos perfekte Yoga-Oase fehlt aber noch etwas.
Verwendete Quellen: VOX


































