Kurz vor dem DSDS-FinaleMenowin Fröhlich ist sich sicher! „Wenn ich damals Superstar geworden wäre, wäre ich heute tot!“
Am Ende war es vielleicht doch besser so.
Vor 16 Jahren verpasste Menowin Fröhlich den DSDS-Sieg denkbar knapp – heute blickt er völlig anders auf diese Zeit zurück. Kurz vor dem Finale von „Deutschland sucht den Superstar“ 2026 spricht der 38-Jährige offen über Drogen, Gefängnis, Abstürze und darüber, warum ein Sieg damals womöglich sein Ende bedeutet hätte. Das ganze Interview gibt es oben im Video.
Menowins DSDS-Reise ist alles andere als gewöhnlich
Zum insgesamt dritten Mal wagt Menowin Fröhlich das DSDS-Abenteuer. Das zweite Mal steht er am 9. Mai im großen Finale. „Ich freue mich übertrieben darüber. Ich fand den heutigen Abend total cool”, schwärmte der 38-Jährige nach der letzten Live-Show im RTL-Interview. Trotz Euphorie und Freude über den Finaleinzug muss er all das aber auch erstmal sacken lassen: „Vielleicht bin ich nächste Woche Superstar. Ich weiß es nicht. Es ist crazy.”
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2005 nahm Menowin Fröhlich, der zum neunten Mal Papa wird, an „Deutschland sucht den Superstar” teil. Schon damals schaffte er es in die Top 20. Die Freude darüber hielt jedoch nicht lange an. Denn statt auf die große Bühne ging’s für ihn unter anderem wegen Scheckbetrugs und Körperverletzung ins Gefängnis. Seine erste DSDS-Reise damit Geschichte. 2010 versuchte er sein Glück abermals und stand sogar im Finale der Show. Am Ende musste er sich jedoch Superstar Mehrzad Marashi geschlagen geben. Bitter für Menowin, der an seinem zweiten Platz schwer zu knabbern hatte. Doch heute scheint er fast schon glücklich über diese Entwicklung.
Gefängnis, Drogen und ein Neuanfang
Denn: Menowin ist sich sicher: „Wenn ich wirklich gewinnen würde, dann würde ich das heute ganz anders nehmen als damals.” Und das hat auch einen Grund. „Ich glaube, damals wäre ich vielleicht tot gewesen. Wenn ich damals Superstar geworden wäre, wäre ich heute tot.“ Ein Satz, der unter die Haut geht und nicht von irgendwoher kommt.
Als Menowin 2005 erstmals an DSDS teilnahm, musste er die Show verlassen und saß später im Gefängnis. Und dort fasste er einen Entschluss: „Für mich war klar: Ich muss hier diese Zeit nutzen. Ich muss diese Zeit einfach nehmen, um von allem frei zu werden. Von allem. Von Alkohol, von Drogen, von Streitereien, von Boshaftigkeit.“ Seine Ziele scheint der Sänger heute erreicht zu haben.
Heute lebt Menowin für seine Familie
Inzwischen scheint Menowin deutlich gefestigter. Er hat rund 80 Kilo abgenommen, arbeitet therapeutisch an sich und spricht offen über seinen Glauben. „Jesus Christus macht mich ruhiger. Gott hat mein Leben gerettet.“ Und nicht nur das. Besonders Freundin Ronja und seine Kinder geben ihm heute Halt.
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„Ich hab Gott, ich habe eine tolle Frau an meiner Seite und gesunde Kinder und eine Verantwortung.“
Und genau deshalb fühlt sich seine Rückkehr zu DSDS diesmal ganz anders an als früher.
„Deutschland sucht den Superstar” bei RTL und auf RTL+
Das große Finale seht ihr am Samstag, den 9. Mai um 20.15 bei RTL und im Livestream auf RTL+. Ihr habt DSDS verpasst? Kein Problem. Auf RTL+ stehen die Shows nachträglich zum Streamen bereit. Außerdem sind die DSDS-Kandidaten in eine WG gezogen und werden rund um die Liveshows begleitet, was in insgesamt zehn Folgen bei „DSDS Reality” auf RTL+ gezeigt wird.
Verwendete Quellen: RTL


































