DSDS-Liveshow-Kandidat kämpft gegen innere Dämonen„Der größte Gegner, den ich habe, ist der Menowin Fröhlich!”

von Pamela Schuppner und Kim Walbröl

Zurück auf der DSDS-Bühne, zurück an einem Ort voller Erinnerungen und alter Wunden.
Für Menowin Fröhlich wird der Weg in die erste „Deutschland sucht den Superstar”-Liveshow 2026 zur echten Zerreißprobe. Alte Wunden werden aufgerissen. Plötzlich ist da wieder dieser alte Menowin Fröhlich, gegen den er im Inneren ankämpft. In unserem Interview spricht der 38-Jährige offen darüber, was aktuell in ihm vorgeht – und was der große Unterschied zu seinem alten Ich ist.

Tiefpunkt vor der ersten DSDS-Liveshow

Für Menowin Fröhlich bedeutet die Vorbereitung auf die erste DSDS-Liveshow am 28. April viel mehr als Probe und Performance. Es ist eine Reise mitten hinein in alte Gefühle. „Ich freue mich natürlich, weil ich es bis hier geschafft habe nochmal. Aber es ist auch irgendwo Angst mit dabei,” so der 38-Jährige.

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Seine Angst kommt nicht aus dem Nichts. Menowin verbindet mit der Castingshow eine Geschichte, die über viele Jahre reicht: 2005 war er schon dabei, doch seine Teilnahme endete abrupt. Statt auf die DSDS-Bühne ging der talentierte Sänger nämlich unter anderem wegen Scheckbetrugs und Körperverletzung ins Gefängnis. 2010 dann das große Comeback: Menowin kämpfte sich in der siebten Staffel bis ins Finale und wurde am Ende Zweiter hinter Superstar Mehrzad Marashi – für ihn damals schwer verkraftbar. Seit Jahren kämpft der 38-Jährige außerdem mit seiner Drogen- und Alkoholsucht.

Jetzt beginnt Menowins drittes DSDS-Kapitel, doch insbesondere in den vergangenen Tagen hat er gemerkt, wie viel diese Vergangenheit immer noch mit ihm macht. Die Konsequenz: Flucht. Menowin fehlt beim Songfinding vor der ersten Liveshow, taucht komplett ab und zieht erst Tage nach den anderen Top-11-Kandidaten ins DSDS-Loft. Es scheint, als fiele der DSDS-Star in alte Muster.

Menowin Fröhlich nimmt Hilfe in Anspruch

Seine aktuelle Gefühlswelt beschreibt er so: „Der größte Gegner, den ich habe, ist der Menowin Fröhlich. Weil er immer wieder versucht, nach oben zu kommen. Immer wieder versucht, irgendwie Oberhand über mich zu nehmen. Den muss ich halt jeden Tag killen.“

Doch es gibt einen wichtigen Unterschied zum alten Menowin: Der 38-Jährige ist sich der Gefahr inzwischen bewusst. Und hat sich Hilfe geholt. „Ich muss auch sogar. Ich muss wirklich mit Leuten sprechen. Gerade auch so im professionellen, ärztlichen Bereich, weil ich merke schon, dass da etwas versucht, mich zu übernehmen! Oder mich in etwas hineinzudrücken, was ich nicht mehr bin oder nicht mehr sein will.”

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Seine größte Stütze in dieser Zeit

Ronja und Menowin Fröhlich im RTL-Interview im September 2025.
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RTL

Wer ihm im Kampf gegen seine inneren Dämonen nicht von der Seite weicht ist Menowins Freundin Ronja. „Sie ist diejenige, die mir immer wieder zeigt, dass das leben kein Ponyhof ist. Sondern, dass du für Dinge Verantwortung übernehmen musst und dass es wichtig ist, einen Fokus zu behalten und nicht auf halber Strecke aufzuhören”, schwärmt Menowin im Interview von ihr. Sie rüttle ihn immer wieder wach und genau das brauche er auch.

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Wie es Menowin aktuell geht, seht ihr täglich auf RTL+ in der „DSDS Reality” - hier gibt’s spannende und hautnahe Einblicke in das WG-Leben der Top 11, die gemeinsam auf die erste Liveshow am 28. April (hier auf RTL+ im Livestream sehen) hinfiebert...

Doch für Menowin geht es bei DSDS gerade nicht nur ums Weiterkommen. Es geht darum, sich nicht wieder selbst zu verlieren und auch abseits der Bühne die Kontrolle zu behalten.

Verwendete Quellen: RTL