Die Nerven essen mitDas perfekte Dinner: Sarah schmeckt vor Aufregung das eigene Essen nicht
Sarah will ihre Gäste verwöhnen, doch ausgerechnet sie selbst kann ihr Menü kaum genießen.
Beim Mittwochs-Dinner in Dresden steht die 54-Jährige aus Dresden so unter Spannung, dass der eigene Genuss auf der Strecke bleibt. Sie hat temporär ihre Geschmacksnerven verloren.
Das perfekte Dinner setzt Sarah unter Druck
Die Gäste haben viel Freude am Dinner und probieren mit Genuss das Gulasch oder diskutieren über die Klöße. Sarah dagegen fällt es schwer, überhaupt etwas zu schmecken. Dabei könnten die Umstände kaum vertrauter für ein entspanntes Gastgeberdasein sein. Hier lebt Sandra mit ihrem Mann und den drei Kindern. Die offene Küche samt Wohn- und Essbereich bildet den Mittelpunkt ihres Familienlebens. Tochter Ina (25) packt als Schnibbelhilfe mit an.
Doch Unterstützung und Heimvorteil reichen nicht, um die Nerven zu beruhigen. Die Gastgeberin möchte einen rundum gelungenen Abend abliefern. Statt entspannt mitzuessen, steht sie weiter unter Strom. Sie räumt selbst ein, vor Aufregung kaum etwas schmecken zu können.

Drei Weltcup-Stationen, ein ehrgeiziger Plan
Schon ihr Motto gibt die Richtung vor. Drei Gänge sollen drei Weltcup-Orte auf den Teller bringen, möglichst elegant und treffsicher. Den Anfang machen Salatvariationen, Brot und Südtiroler Aufstriche als kulinarischer Gruß aus dem Antholzer Tal.
Danach folgt der „Oberhofer Hexenkessel“ mit Herzhaftem aus dem Dutch Oven, Klößen und Rotkraut. Zum süßen Finale geht es nach Le Grand-Bornand, zumindest auf der Menükarte. Dafür ist Mousse au Chocolat in zwei Farben vorgesehen.
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Beim Gulasch wird gemäkelt, bei den Klößen geschwärmt
Am Hauptgang haben die Gäste durchaus etwas auszusetzen. Das Gulasch finden sie zu trocken und leicht angebrannt. Als mögliche Ursache nennen sie das sehr magere Fleisch. Die Klöße dagegen begeistern mit ihrer besonders weichen Konsistenz. Einige zählen sie sogar zu den besten, die sie bisher gegessen haben.
Trotz der Kritik schmeckt es der Runde insgesamt. Während die Gastgeberin noch angespannt ist, scherzen die Gäste darüber, sich in der Küche einfach selbst zu bedienen. Die Stimmung ist vertraut und locker.
Dann stehen die scherzhaft so genannten „Schneebälle“ zum Nachtisch an. Dazu gibt es einen Wortwitz über den Schneeballstrauch und einen etwas chaotischen Versuch, ein gemeinsames Selfie zu machen. Am Tisch muss an diesem Abend jedenfalls nicht jeder Moment perfekt sein. Hoffentlich färbt sich diese Lockerheit noch auf die Gastgeberin ab.
Verwendete Quellen: VOX

































