Deutsch-Französische Freundschaft mal andersDas perfekte Dinner: Alex startet das Pforzheimer Dinner mit französischem Flair im Gründerzeit-Altbau
Ein Gastgeber, der alte Möbel liebt, stellt sich einer ganz neuen Herausforderung.
In Pforzheim beginnt die neue Dinner-Woche mit Alex, 51, und seinem Menü unter dem Motto „La petite Croisière“. Zwischen Gründerzeit-Altbau, Familienalltag und französischer Note zeigt sich schnell: Hier wird nicht nur gekocht, hier wird Atmosphäre serviert. Für Alex ist der erste Abend trotzdem eine kleine Wundertüte.
Alex öffnet seine Altbauwelt in Pforzheim

Als Alex über den ersten Drehtag spricht, klingt da keine große Showpose mit, sondern ehrliche Vorfreude mit Respekt im Gepäck. Tag eins sei „sehr challenging“, sagt der 51-Jährige, weil er weder seine Gäste noch das Team kenne und auch der Ablauf eines Drehtags neu sei. Ein Satz, der sofort sympathisch wirkt: Der Gastgeber will liefern, aber er macht daraus kein großes Drama. Er weiß einfach, dass der Auftakt immer das Schwerste bei „Das perfekte Dinner“ ist.

Seit sechs Jahren lebt Alex mit seiner Frau Linda und den beiden Kindern in Pforzheim. Der Tag startet in der Familie früh, schon um sechs, weil Schule und Arbeit rufen. Trotzdem empfängt die Wohnung nicht mit Hektik, sondern mit Charakter: Gründerzeit-Altbau, alte Möbel, Stück für Stück gesammelt.
Alex erzählt, dass die Familie Altbau besonders schön findet und sich daran erfreut, die Einrichtung „peu à peu“ zusammenzutragen. Das passt wunderbar zu diesem Abend: nichts Schnellglanzpoliertes, sondern ein Zuhause mit Geschichte, Ecken, Stil und Wärme.
„La petite Croisière“ bringt Frankreich auf den Teller
Kulinarisch setzt Alex auf ein französisch inspiriertes Drei-Gänge-Menü. Zur Vorspeise serviert der Kandidat Noix de Saint-Jacques aux poires, danach Souris d’agneau mit Gratin dauphinois und Gemüse. Zum Schluss gibt es Mousse au Chocolat mit Früchten.
Das Motto „La petite Croisière“ klingt nach einer kleinen Reise – und genau diese Richtung nimmt der Abend: ein bisschen französische Eleganz, ein bisschen Familiennähe, ein bisschen Gastgebermut. Besonders charmant ist Alex’ Blick auf den Rest der Woche. Sobald der erste Tag geschafft ist, freut er sich darauf, selbst an einem gedeckten Tisch Platz zu nehmen und die kommenden Dinner zu genießen. Bis dahin liegt der Auftakt bei ihm: in einem Zuhause, das viel erzählt, und mit einem Menü, das Lust auf eine kulinarische Fahrt macht.
Verwendete Quellen: VOX

































