„Das verfolgt mich bis heute!”AWZ-Star Marc Dumitru wird in der Serie von seinem schlimmsten Kindheitserlebnis eingeholt
Diese Serien-Geschichte geht Marc Dumitru besonders nah!
Bei AWZ eskaliert der Sorgerechtsstreit um Henry: Christoph (Lars Korten) will seinen Sohn früher als geplant nach Seoul zurückschicken – gegen den Willen seiner Ex-Partnerin Vanessa (Julia Augustin). Für den Schauspieler war dieser Dreh eine echte emotionale Zerreißprobe. Denn Marc Dumitru ist selbst Scheidungskind und wurde beim Spielen der Szene mit Erinnerungen konfrontiert, die ihn bis heute begleiten. Wie er sich dabei gefühlt hat, gibt es im Video zu sehen.
„Das ist so tief verankert, das vergisst du nie!”
Wenn Fans Marc Dumitru fragen, welche Szene ihn in seiner bisherigen Karriere am meisten gefordert hat, rechnen viele mit einer spektakulären Action-Sequenz oder einem besonders dramatischen Ausbruch. Doch für den AWZ-Star ist die Antwort eine ganz andere. „Das Herausforderndste, was ich bisher gedreht habe, war wirklich diese Szene“, erzählt er. Der Grund: Die Geschichte um Henrys Sorgerechtsstreit erinnert ihn schmerzhaft an seine eigene Vergangenheit.

Marc Dumitru spricht offen darüber, wie er selbst als Kind die Trennung seiner Eltern erlebt hat. Wie seine Serienfigur war auch er mitten in einem Sorgerechtskonflikt. Er musste sogar vor Gericht aussagen. „Ich bin auch vor Gericht gewesen und habe Dinge gesagt, die vorher geübt wurden“, erinnert er sich.
Beim Lesen des Drehbuchs wurde ihm bewusst, dass sich damals vermutlich ganz ähnliche Situationen abgespielt haben. Diese Erkenntnis traf ihn mitten ins Herz. „Ich hatte lange an dieser Szene zu kämpfen“, gesteht der Schauspieler. Selbst heute würden ihn die Erlebnisse von damals noch prägen. Besonders in Momenten, in denen er unter Druck steht oder Angst hat. „Das ist so tief verankert, das vergisst du nie.“
AWZ-Star Marc Dumitru möchte ein Zeichen setzen
Besonders ein kurzer Moment der Szene habe ihn emotional komplett überwältigt. Darin geht es um die Frage, ob Henry vor Gericht beeinflusst werden soll, wenn er sagen muss, bei welchem Elternteil er leben möchte. Für Marc steckt genau darin die eigentliche Tragik. Kinder seien in solchen Situationen oft die Schwächsten und würden trotzdem viel zu häufig unterschätzt.
„Die Leidtragenden sind immer die Kinder“, sagt er. Dabei spiele es keine Rolle, ob ein Kind zwei, acht oder 16 Jahre alt sei. Solche Erfahrungen hinterließen Spuren fürs Leben. Mit seiner Offenheit möchte der AWZ-Star deshalb ein Zeichen setzen. Sein Wunsch: Erwachsene sollten bei aller Verletzung und allem Streit nie vergessen, was ein Rosenkrieg mit den Kleinsten macht. Denn Kinder, so Marc Dumitru, seien diejenigen, die sich am wenigsten wehren können – und oft am längsten unter den Entscheidungen der Erwachsenen leiden.
Verwendete Quellen: RTL


































