SIE ist die Nachfolgerin von Josefine PaulVerena Schäffer als neue NRW-Flucht- und Familienministerin vereidigt
Verena Schäffer (Grüne) ist die neue NRW-Flucht- und Familienministerin. Die 39-Jährige tritt ein schwieriges Erbe an, nachdem Josefine Paul (Grüne) zurückgetreten ist.
Schäffer leistet Amtseid in Düsseldorf
Am Mittwoch (28.01.) wurde die neue NRW-Flucht- und Familienministerin Verena Schäffer (Grüne) vereidigt. Dafür leistete die Grünen-Politikerin einen Amtseid im NRW-Landtag in Düsseldorf. Erst am Dienstag (27.01.) trat Vorgängerin Josefine Paul (Grüne) zurück. Der Druck war offenbar zu groß - nach dem Terroranschlag in Solingen 2024, der politisch noch nicht aufgearbeitet ist. Die Vorwürfe der Opposition: gelöschte Chats und verspätete Akten.
Macht es Verena Schäffer ihrer Vorgängerin nach?
Interviews gibt Verena Schäffer in ihrer ersten Amtswoche noch keine. Sie fängt damit ihr Amt so an, wie Josefine Paul es beendet hat: mit Absagen für die Presse. Dabei ist Kommunikation so wichtig, erklärt uns Politikwissenschaftler Norbert Kersting aus Münster. Gerade, wenn es um Themen wie Kitas und Migration geht.
So tickt die neue Ministerin
Die 39-Jährige ist verheiratet und hat zwei Kinder. Die waren auch schon im Landtag. Schäffer ist in Witten aufgewachsen. Mit 18 Jahren trat sie bei den Grünen ein. Die gelernte Historikerin hat in Düsseldorf studiert. Sie fährt Fahrrad, hört Punkrock, Urlaub macht sie gerne auf deutschen Inseln und sie liebt es zu backen - und ihre Muffins schmecken auch, bestätigt Parteikollegin Wibke Brems. Zusammen mit ihr war Schäffer zuvor NRW-Fraktionsvorsitzende. Eine Nachfolge für die Doppelspitze soll zeitnah gewählt werden. Seit 16 Jahren sitzt die Politikerin im Landtag in Düsseldorf. Ihre Herzensthemen: Familie und Kampf gegen Rechtsextremismus. Am Nachmittag hielt die neue Ministerin ihre erste Rede im Plenum. Nicht bei der Vereidigung dabei war übrigens Josefine Paul, die jetzt nur noch NRW-Landtagsabgeordnete ist.


































