07.09.2026NRW kurz und kompakt
Nachrichten aus Nordrhein-Westfalen in der Zusammenfassung - unter anderem mit diesen Themen:
Polizisten unter Feuer
Bei einer Friedensdemo in Köln gegen die Rüstungsindustrie ist es am Samstag (05.09.) zu Ausschreitungen gekommen. Demonstranten zündeten unter anderem Pyrotechnik und beschossen die Polizisten offenbar mit Metallkugeln. Um weitere Angriffe zu verhindern, musste die Polizei körperliche Gewalt einsetzen. Elf Beamte wurden verletzt. Einer konnte seinen Dienst nicht fortsetzen. Ermittelt wird unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und schweren Landfriedensbruchs. Auch in Aachen gab es Ärger bei einer Spontandemo. Vermummte sollen am Sonntagabend (06.09.) Pyrotechnik in Richtung der Beamten geworfen haben. Die Tatverdächtigen flüchteten in ein Autonomes Zentrum. Das Gebäude wurde daraufhin umstellt und durchsucht. Es wurden Personalien aufgenommen. Verletzt wurde niemand. Ermittelt wird unter anderem wegen schweren Landfriedensbruchs.
Nach Abpfiff zugestochen
Nach einem Kreisliga-Spiel in Dortmund ist es zu einer heftigen Auseinandersetzung gekommen. Rund 30 Spieler und Zuschauer waren am Sonntag (06.09.) beteiligt. Ein Zuschauer soll einem 42-jährigen Spieler einen Metallstuhl gegen den Kopf geschlagen haben. Danach stürmten Zuschauer beider Teams den Platz. Im Mittelkreis kam es zu einer Schlägerei. Auch ein weiterer Spieler bekam den Metallstuhl an den Kopf. Ein 38-Jähriger erlitt einen Messerstich in den Rücken. Er wurde schwer verletzt. Zwei Verdächtige konnten fliehen.
E-Mail statt Drogen-Post
In diesem Jahr sind bis Ende August 1.011 Handys in NRWs Gefängnissen gefunden worden. In drei Anstalten soll es bald kontrollierten Internetzugang für die Häftlinge geben. Für das Pilotprojekt in Geldern, Rheinbach und Essen gibt es eigene Computerräume. Dort haben die Häftlinge nur Zugriff auf ausgewählte Internetseiten. Die Gefangenen sollen so auch digital Kontakt nach draußen halten können. Das soll den Briefverkehr reduzieren, so das NRW-Justizministerium. Die Post wird nämlich häufig in synthetische Drogen getränkt.































