Liedbergs ganzer Stolz Jim Hopf – Altbier aus dem Rheinland

In Liedberg, einem Ortsteil von Korschenbroich, gibt es kein eigenes Karnevalszug-Motto – dafür aber ein eigenes Bier. Der ganze Stolz von Thomas Eicker und seinen Freunden.

Jim Hopf kommt vom Vater

In der Gartenhütte seiner Eltern ist bei dem 46-Jährigen und seinen Freunden regelmäßig „die Lok am Dampfen“. Bei bester Bierlaune entstand dort die Idee für ein eigenes Kaltgetränk – und diesmal war es keine Schnapsidee.

Benannt wurde das Bier nicht nach der bekannten Romanfigur. Eickers Vater wird von allen „Jim“ genannt – und genau der ziert heute auch das Logo. Gebraut wird in Krefeld, in den Sorten Alt und Pils.

„Jeden Geschmack trifft man nicht. Aber das Schöne ist: Alles rund um Jim Hopf ist positiv. In unseren Social-Media-Slogans sagen wir oft: Ihr seid Jim Hopf – weil die Leute die Marke ausmachen“, so Eicker.

Bier bleibt ein Hobby

Ob sich der Liedberger bei dem Erfolg bald seine eigene „Insel mit zwei Bergen“ leisten kann?

„Das ist Firmengeheimnis. Aber es sind keine Reichtümer. Und darum geht es auch nicht – es ist ein Hobby“, sagt Eicker.

Anzeige:
Empfehlungen unserer Partner

Verkauf online und in der Gaststätte

Bestellt werden können ausschließlich Fässer – online und zur Abholung in der angrenzenden Gaststätte. Dort wird das Bier auch ausgeschenkt. Inzwischen machen die Bestellungen rund zwei Drittel des Bierabsatzes aus.

„Seit wir dieses frische, junge Bier haben, verkaufen wir insgesamt mehr Altbier. Die Gäste trinken es gerne – und wir nutzen es sogar fürs Essen“, sagt Wirtin Simone Schmitt, Eickers Cousine.