Familie wird seit Jahren geduldetBosnier seit 17 Jahren ausreisepflichtig – und trotzdem bekommt er Tausende Euro pro Monat
Seit 17 Jahren müsste ein vorbestrafter Bosnier abgeschoben werden. Doch statt das Land zu verlassen, kassiert er monatlich für seine zehnköpfige Familie 7.300 Euro vom Sozialamt Köln. Ein Fall, der jetzt für viel Kritik sorgt.
Ausreisepflichtiger bekommt immer wieder eine Duldung
Mehr als eine Million Menschen sind in der Domstadt zuhause. Auch ein 41-jähriger Bosnier mit seiner Frau und den acht Kindern. Der Familienvater ist eigentlich seit 17 Jahren ausreisepflichtig. Trotzdem lebt er noch dort. Grund: Das Ausländeramt kümmert sich offenbar nicht um Passersatzpapiere. Stattdessen wird seine Duldung immer wieder verlängert. Für Gregor Golland von der NRW-CDU ein Unding: „Das Rechtsempfinden der Bürgerinnen und Bürger leidet ganz massiv, weil sie erleben, dass die Verwaltung versagt, dass sie nicht Recht und Gesetz mehr durchsetzt und dass sie sich von Kriminellen auf der Nase rumtanzen lässt, die den deutschen Sozialstaat hemmungslos ausplündern.“
Bosnier soll kriminell sein
Laut Focus ist der 41-Jährige ein Krimineller. Es geht um Eigentumsdelikte, schweren Bandendiebstahl, Urkundenfälschungen, Leistungserschleichung, Betrug. Ein Verfahren läuft wohl noch.
Im Video: Interview mit Manuel Ostermann (Bundespolizeigewerkschaft)
Ausreisepflichtiger bekommt Tausende Euro Unterstützung
Der 41-jährige Bosnier, seine Frau und die Kinder leben auf Kosten der Steuerzahler. Rund 7.300 Euro Sozialleistungen erhält die Familie offenbar jeden Monat. Damit zählt sie theoretisch zu den reichsten zehn Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Das NRW-Fluchtministerium hat sich zu dem Fall heute nicht geäußert.
































































