Zurück zu den WurzelnEx-Nationalspieler kickt jetzt vor Mini-Publikum!

Transfer-Kracher im Amateurfußball.
Von der Bundesliga in die Oberliga: Max Kruse wechselt zum TuS Dassendorf nach Hamburg. Der frühere Nationalspieler freut sich, zurück in seiner Heimat zu sein und dabei auch auf alte Bekannte zu treffen.
Vom Millionenpublikum zur Oberliga-Kulisse
Max Kruse hat in seiner Karriere schon einiges erlebt: 14 Länderspiele und mehr als 300 Bundesliga-Einsätze, unter anderem für den SV Werder Bremen. Der Profi-Kicker ist den ganz großen Fußball gewohnt. Ab sofort spielt der 37-Jährige aber vor deutlich kleinerer Kulisse. Bei seiner neuen Mannschaft, dem Hamburger Oberligisten TuS Dassendorf, jubeln im Schnitt „nur” um die 250 bis 300 Fans von der Seitenlinie.
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Das stört Kruse aber überhaupt nicht – im Gegenteil! In einem gemeinsamen Instagram-Post mit seinem neuen Verein schreibt der Fußballer: „Ich freue mich auf richtig geile Oberliga-Spiele in Hamburg.” Aber auch der Tabellendritte der Hamburger Oberliga freut sich und heißt den Ex-Nationalspieler unter dem gleichen Post herzlich willkommen. Sportchef Hakan Karadiken schreibt: „Ich freue mich sehr, dass wir einen Spieler wie Max für uns gewinnen konnten.” Kruse wechselt vom BSV Dersim II aus Berlin.
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Wiedersehen mit altem Freund
Mit dem Transfer kehrt Kruse wieder zu seinen Wurzeln zurück. Der gebürtige Reinbeker wollte schon seit dem Ende seiner aktiven Profikarriere zurück nach Hamburg: „Mit der TuS Dassendorf habe ich dabei absolut die richtige Adresse gewählt. In Dassendorf ist mein Vater aufgewachsen und zur Schule gegangen, und ich selbst komme ja aus dem Nachbarort”, heißt es weiter in dem Instagram-Beitrag.
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Ein weiteres Highlight: Der Wechsel vereint Kruse wieder mit seinem Kumpel Martin Harnik. Die Fußballer spielen in der Saison 2008/2009 zusammen bei Werder Bremen. Über die Wiedervereinigung freuen sich beide. Auf Instagram schreibt Kruse: „[...] Ich freue mich mega, noch einmal mit Max zusammenzuspielen”, „Lets go alter Freund” antwortet Harnik unter dem Beitrag. Wie gut die beiden zusammen harmonieren, können sie direkt am 30. Januar beweisen: Dann spielt der TuS Dassendorf gegen den Tabellenzweiten Eimsbütteler TV. (les)
Verwendete Quellen: dpa, Instagram


































