Justus Fischer mit DHB-Team im EM-HalbfinaleNach seinem ersten Handballspiel wollte sein Vater ihn abmelden

Er hat es geschafft!
Handballer Justus Fischer (22) steht mit seinem Team im EM-Halbfinale. Für ihn und seine Familie ist die Aufregung riesengroß - sie fiebern bei jedem Schritt mit. Im RTL-Interview erzählt die Familie vom Weg des Hannoveraners zum Nationalspieler.
„Sein erstes Handballspiel: Es war eine Katastrophe”
Im Alter von nur fünf Jahren beginnt Justus in seiner Heimatstadt Hannover Handball zu spielen. „Sein erstes Handballspiel: Es war eine Katastrophe. Da habe ich zu meiner Frau gesagt: Ich melde den sofort ab. Das ist nicht sein Sport”, erzählt sein Vater Thorsten Fischer im RTL-Interview. Zum Glück bleibt sein Sohn dem Handball treu, denn ganze 18 Jahre später steht er im EM-Halbfinale. Bereits 2023 ist er im erweiterten Aufgebot des Bundestrainers Alfred Gíslason und mittlerweile ein fester Bestandteil der Nationalmannschaft.

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Im Viertelfinale gegen Frankreich am Mittwoch (28. Januar) erzielt Justus drei Tore: „Wir sind sehr happy damit und sind jetzt überglücklich, im Halbfinale zu stehen,” sagt Justus. Der Sieg erfreut nicht nur die Mannschaft, sondern auch Justus’ Familie: „Ich war auch richtig erleichtert, dass er das so gut gemacht hat”, erzählt seine Schwester Frida. Wie man in entscheidenden Momenten wie diesen die Nerven behält, hat Justus wohl von seinem Vater gelernt – der gewann 2014 bei „Wer wird Millionär?“ eine Million Euro.
Mit Fleiß und Disziplin zum EM-Halbfinale
Justus Eltern beschreiben ihn als sehr diszipliniert: „Wir wissen auch, was für Arbeit da reinfließt”, berichtet Vater Thorsten Fischer im RTL-Interview. Man sehe immer nur den Erfolg und nicht die vielen Jahre, die vor allem aus Training, essen und schlafen bestünden. Seine Eltern erinnern sich an diese Jahre nur zu gut: „Es gibt ja keine Garantie, dass man da landet, wo man landet und das ist schon eine Belohnung für seinen Verzicht und für sein Tun.”
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Rituale dürfen für Familie Fischer nicht fehlen
Justus Eltern drücken ihrem Sohn die Daumen für das Halbfinale gegen Kroatien. Aber nicht ohne ein Ritual! „Wenn er von zu Hause losfährt zu einem Spiel, haben wir immer so ein bestimmtes, wo ich ihm so rechts und links über die Schulter spucke und ihn noch mal knuddel und so bestimmte Abläufe, die wir da sagen”, sagt Mama Iris Fischer-Beckmann. „Und wenn er unterwegs ist, schreibe ich ihm das immer noch mal als Nachricht.” Und am Freitag (30. Januar) ist es schon soweit! Um 17:45 Uhr geht es für die Handball-Nationallmannschaft in Dänemark um den Finaleinzug.
Verwendete Quellen: Eigene RTL-Recherche




