„Ich habe ihn wieder zurückgenommen”Liebes-Comeback nach „Bad Boyfriends“! Michelle gab Maki noch eine Chance

Michelle und Maki verließen „Bad Boyfriends” getrennt – doch dabei blieb es nicht.
Michelle und Maki verließen „Bad Boyfriends” getrennt – doch dabei blieb es nicht.
RTL / Markus Hertrich

Bei dem Liebes-Aus blieb es nicht...
Bei „Bad Boyfriends“ zog Michelle vor laufender Kamera einen Schlussstrich und trennte sich noch vor Ort von ihrem damaligen Freund Maki. Doch war die gemeinsame Geschichte damit wirklich beendet? Im RTL+-Aftershow-Podcast verrät Michelle jetzt, was nach den Dreharbeiten passiert ist – und warum sie Maki schließlich noch eine zweite Chance gab.

Sechs Wochen nach „Bad Boyfriends” gab Michelle ihrem Ex Maki noch eine Chance

In einer neuen Folgen von „Aftershow – der Reality-Podcast”, die ihr ab sofort auf RTL+ hören könnt, kommen Michelle und Nasrin noch einmal zusammen und sprechen offen über ihre Zeit bei „Bad Boyfriends“. Unter anderem Michelles Entscheidung, sich während der Dreharbeiten von Maki zu trennen, steht dabei noch einmal im Mittelpunkt. Rückblickend sei dieser Schritt für sie enorm gewesen – auch wenn es dafür klare Gründe gegeben habe.

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„In dem Moment habe ich auf jeden Fall gedacht: ,Du musst jetzt Schluss machen. Es geht nicht mehr.’ Es wurden alle Grenzen überschritten“, erinnert sich Michelle. Doch schon kurze Zeit später kamen die Zweifel. Schließlich hatte Michelle nicht irgendeine kurze Romanze beendet, sondern eine sechsjährige Beziehung. Die beiden hatten sich ein gemeinsames Leben aufgebaut. Plötzlich habe sie sich mit zahlreichen Fragen konfrontiert gesehen: Wer zieht aus? Wie wird der gemeinsame Besitz aufgeteilt? Und wie soll ein Leben ohne den Menschen aussehen, der so lange an ihrer Seite war? „Du nimmst das, was du aufgebaut hast, und wirfst es jetzt einfach weg. Und du stehst da mit nichts.” Hinzu kamen ihre starken Gefühle für Maki. „Ich habe ihn wirklich so geliebt. Ich hätte meine Niere für ihn gegeben“, sagt Michelle.

Nach den Dreharbeiten flogen Michelle und Maki zunächst getrennt nach Hause. Doch der Kontakt zwischen ihnen brach nicht ab. Nur ungefähr sechs Wochen lang sei Michelle tatsächlich allein gewesen. „Wir hatten in den sechs Wochen Kontakt, weil ich es nicht geschafft habe“, gibt sie ehrlich zu. Schließlich entschied sie sich dazu, wieder mit Maki zusammen zu kommen: „Ich habe ihn wieder zurückgenommen. Irgendwie habe ich daran geglaubt. Ich habe das so in meinem Kopf idealisiert und dachte: ,Das ist es. Ich musste ihm diese Chance noch mal geben’.“

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Dieser eine Gedanke ließ Michelle nicht los – und sorgte für die endgültige Trennung von Maki

Trotz des Liebes-Comebacks konnte Michelle das Geschehene nicht hinter sich lassen. Mit der Zeit sei ihr klar geworden, dass manche Verletzungen zu tief saßen. „Ich bin froh, dass dann diese Erkenntnis kam: Du hast es zwar versucht zu verzeihen, aber du kannst es nicht verzeihen.“ Den endgültigen Mut zur Trennung fand Michelle schließlich durch die Vorstellung, dass auch ein ganz anderes Leben auf sie warten könnte – eines, in dem sie sich in einer Beziehung ruhig, sicher und angekommen fühlt.

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„Stell dir mal vor, du machst Schluss. Und stell dir mal vor, du gehst einen anderen Weg. Du hast ein anderes Leben. Du könntest jemanden kennenlernen, der dein Zuhause ist“, beschreibt sie ihre damaligen Gedanken. „Ich will das Leben mit jemand anderem. Und er wird kommen. Ich muss einfach nur mutig genug sein“, habe sie sich schließlich gesagt: „Und das hat mich dazu gebracht, dass ich wirklich gesagt habe: Ich mache es jetzt. Ich mache jetzt Schluss. Und ich bin froh.“

Heute weiß Michelle, dass sie keinen Mann braucht, über den sie sich selbst definiert. Sie allein sei gut genug. Zu dieser Erkenntnis habe ihr vor allem ein Gespräch mit einem guten Freund verholfen. Dieser habe ihr eine einfache, aber entscheidende Frage gestellt: „Was hast du denn nicht? “Daraufhin sei Michelle bewusst geworden, wie viel sie bereits in ihrem Leben hat: einen Job, eine liebevolle Familie, enge Freunde und Werte, auf die sie stolz sein kann: „Eigentlich brauche ich keine Angst zu haben.”

Verwendete Quellen: RTL+