Fast überall ausverkauftWarum jetzt alle diese Parodontitis-Zahnpasta haben wollen

Der Sechsten Deutschen Mundgesundheitsstudie zufolge sind Zahnfleischerkrankungen ein Problem (Symblbild).
Der Sechsten Deutschen Mundgesundheitsstudie zufolge sind Zahnfleischerkrankungen ein Problem (Symbolbild).
Rolf Vennenbernd/dpa

Gerade auf den Markt gekommen, schon ist sie weg!
Fast jeder zweite Erwachsene entwickelt im Laufe seines Lebens eine Parodontitis – eine chronische Entzündung des Zahnfleischs. Und genau gegen dieses Problem haben deutsche Forscher eine Substanz entdeckt, die gezielt die Keime ausbremst. So schnell die neue Zahnpasta auf den Markt gekommen ist, so schnell war sie auch bei den meisten Händlern ausverkauft!

Revolution in der Mundhygiene?

Mit einer Parodontitis ist nicht zu spaßen! Hält diese an, kann sie zu Zahnverlust und zum Schwund des Kiefers führen. Weiterhin steht Parodontitis im Verdacht, schwere Folgeerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Leiden, Diabetes oder sogar Alzheimer zu begünstigen, wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KZBV) auf ihrer Website schreibt. Doch jetzt gibt es einen neuen Ansatz aus der deutschen Forschung, der die Behandlung verändern könnte: eine Zahnpasta, die gezielt nur die schädlichen Keime ausbremst – und die gesunde Mundflora intakt lässt, wie das Fraunhofer-Institut mitteilt. Das Problem bisheriger Behandlungen: Viele Zahnpasten und Mundspülungen wirken nach dem Prinzip „alles oder nichts“.

Lese-Tipp: Zahnpflege: Die größten Zahnputz-Mythen aufgeklärt!

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Online ist die neue Zahnpasta schnell vergriffen

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Rund 15 € kostet die Zahnpasta im Handel.
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Aufbauend auf die Entdeckung der Substanz entwickeln Forscher die neue Zahnpasta: „Das Produkt dient der Vorbeugung von Parodontitis. Wie eine normale Zahnpasta enthält es aber auch Putzstoffe und Fluorid zur Vorbeugung von Karies“, erklärt Dr. Mirko Buchholz, einer der Gründer des Fraunhofer-Spin-offs, die die Zahnpasta auf den Markt gebracht hat. Etwa 15 € kostet die neue Zahnpflege gegen Parodontitis. Doch aktuell ist es eher schwierig, an sie heranzukommen, denn online ist sie schon fast überall ausverkauft! Bei vielen ist aktuell nur eine Vorbestellung möglich, geliefert wird voraussichtlich erst im März. (anr)

Verwendete Quellen: RTL-Recherche, ntv.de, Fraunhofer-Institut, Kassenärztliche Bundesvereinigung