Fahndung läuftWindkraft-Betrüger Holt flieht nach Freigang aus Haft!

Hendrik Holt, geschäftsführender Gesellschafter der Holt Holding steht am 25.08.2017 bei Haselünne (Niedersachsen) vor Windrädern. (zu dpa: «Windkraft-Betrüger Holt nach Freigang auf der Flucht») +++ dpa-Bildfunk +++
Kam von einem Freigang in der JVA Berlin nicht zurück: Hendrik Holt.
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Eigentlich soll der Windkraft-Betrüger Hendrik Holt eine Haftstrafe von fast neun Jahren abbüßen. Doch der 36-Jährige hat andere Pläne: Von einem Freigang kommt er nicht zurück in die JVA.

Der verurteilte Windkraft-Betrüger Hendrik Holt ist auf der Flucht. Holt sei nicht von einem genehmigten Ausgang in die Justizvollzugsanstalt Berlin zurückgekehrt, teilte die Staatsanwaltschaft Osnabrück mit. „Mittlerweile liegen Tatsachen vor, aufgrund derer von einer Flucht auszugehen ist“, sagte ein Behördensprecher.

Nach dem 36-jährigen Holt wird nun gefahndet, sagte der Sprecher. Details könne er aber wegen der laufenden Ermittlungen nicht nennen. Klar ist demnach nur, dass der aus dem emsländischen Haselünne stammende Holt am Dienstag nicht von einem Freigang des offenen Vollzugs Berlin zurückkam.

Holt ist 2022 vom Landgericht Osnabrück in mehreren Verfahren zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von fast neun Jahren verurteilt worden. Es ging um bandenmäßigen Betrug, Bestechung und Urkundenfälschung.

Holt hatte unter anderem angeblich existierende Windparks an ausländische Stromkonzerne verkauft, die es in Wahrheit gar nicht gab. Zudem hatte er ausländische Diplomaten bestochen, um sich mit einem Diplomatenpass gegen deutsche Strafverfolger immun zu machen.

Verwendete Quellen: ses/dpa