Streit eskaliert live vor laufender Kamera„Mir reicht es jetzt!“ – Trump bricht NBC-Interview ab

Dieses TV-Interview kippt komplett.
US-Präsident Donald Trump gerät bei NBC mit einer Journalistin aneinander, wiederholt Vorwürfe einer manipulierten Wahl und verweigert am Ende jede weitere Antwort. Dann eskaliert die Situation live im Studio.
Streit im Live-Interview bei NBC
Im US-Sender NBC ist es zu einem hitzigen Moment mit Präsident Donald Trump gekommen. Eigentlich war das Gespräch im Format „Meet the Press“ für einen umstrittenen Fonds geplant, mit dem Trump Menschen unterstützen will, die im Zusammenhang mit dem Kapitolsturm am 6. Januar 2021 verurteilt wurden. Doch stattdessen lenkte Trump das Interview schnell auf die US-Wahl 2020 und erneuerte seine bekannten Vorwürfe, die Wahl sei manipuliert gewesen. Dabei geriet er zunehmend in Konflikt mit Moderatorin Kristen Welker, die mehrfach nach Belegen für diese Behauptungen fragte.
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„Manipulierte Wahl“ – ohne Beweise
Trump wiederholte im Gespräch seine Darstellung, die Präsidentschaftswahl 2020 sei „schmutzig“ und manipuliert gewesen, berichtet das Redaktions Netzwerk Deutschland. Konkrete Beweise nannte er jedoch nicht. Auf Nachfrage der Journalistin reagierte er ausweichend und erklärte lediglich, er höre auf andere Stimmen und werde beobachten, „was passiert“. Gleichzeitig kritisierte er den Auszählungsprozess in Kalifornien und sprach von „Korruption“.
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Eskalation vor laufender Kamera
Als Kristen Welker erneut auf Belege für seine Vorwürfe bestand, verlor Trump sichtbar die Geduld. Er verweigerte weitere Antworten, begann sein Mikrofon zu entfernen und beendete das Gespräch abrupt.
Zuvor hatte Trump den Ton im Interview deutlich verschärft und der Journalistin sowie dem Sender schwere Vorwürfe gemacht. In diesem Zusammenhang sagte er: „Genau wie Sie korrupt sind, Ihre Presse korrupt ist und ‚Meet the Press‘ korrupt ist“, und führte in der Folge mehrere Medien auf, die seiner Meinung nach „Fake News“ verbreiteten. Welker sei entweder „dumm“ oder „korrupt“, wenn sie solche Fragen stelle und dabei auf kalifornische Wahlbehörden verweise, die eine gewisse Langsamkeit in der Auszählung eingeräumt hatten. Zum Abschied sagte er: „Machen wir Schluss, mir reicht es jetzt; danke, meine Liebe, machen Sie’s gut.“ Anschließend verließ er das Studio.
Der Moment sorgt in den USA erneut für Diskussionen. Während Trump bei seinen Vorwürfen bleibt, konnte bislang kein Gericht Wahlbetrug bei der Wahl 2020 bestätigen. Das Interview endete damit nicht nur abrupt – sondern ist mutmaßlich der Startpunkt für neue politische Spannungen.
Verwendete Quelle: rnd , die Presse


