Todesdrama in TrierNach der tödlichen Messerattacke wird Student Marius am Samstag beigesetzt

Mama Elke D. trauert um ihren Sohn Marius.
Student Marius aus Trier.
privat

Am Samstag steht Landstuhl ganz im Zeichen des Abschieds.
Student Marius Dick, der vergangene Woche bei einer Messerattacke in Trier getötet wurde, wird in seiner Heimat beigesetzt. Am 25. Juli um 11 Uhr beginnt in der katholischen Kirche St. Markus ein Sterbeamt mit Trauerfeier. Anschließend erfolgt die Urnenbeisetzung im Ruhehain Nanstein. Die Familie bittet darum, auf Kranz- und Blumenspenden zu verzichten.

Ganz Landstuhl (Rheinland-Pfalz) trauert um den 22-Jährigen

Seit Tagen ist die Anteilnahme groß. Im Rathaus von Landstuhl liegt ein Kondolenzbuch aus, in das sich bereits zahlreiche Menschen eingetragen haben. Ehemalige Lehrer, Freunde, Kommilitonen und viele Bürger nehmen dort Abschied von dem 22-Jährigen. Auch an seiner früheren Schule und an der Universität Trier wird seiner gedacht.

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Was bei der Tat in Trier geschah

Der Geschichts- und Politikwissenschaftsstudent war am Mittwoch vergangener Woche in der Nähe der Universität Trier unterwegs, als er nach bisherigen Ermittlungen plötzlich von einem ebenfalls 22 Jahre alten Mann mit einem Küchenmesser angegriffen wurde. Der Angreifer stach laut Polizei zweimal in den Oberkörper des Studenten. Trotz schneller Hilfe starb Marius Dick später im Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen.

Nach bisherigen Erkenntnissen kannten sich Täter und Opfer nicht. Die Ermittler gehen derzeit von einer Zufallstat aus. Das Motiv ist weiterhin unklar. Der Tatverdächtige gestand den Angriff, machte darüber hinaus aber keine Angaben. Er befindet sich inzwischen in einer geschlossenen forensischen Psychiatrie. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft gibt es Hinweise auf eine psychische Erkrankung. Ein Gutachten soll nun klären, ob der Mann zum Tatzeitpunkt schuldfähig war.

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Die Trauer reicht weit über die Region hinaus

Die Gewalttat hat bundesweit Entsetzen ausgelöst. Bundeskanzler Friedrich Merz telefonierte nach Angaben der Familie mit den Eltern des Getöteten. Auch der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder sprach der Familie sein Mitgefühl aus und bot Unterstützung an. In Trier und Landstuhl erinnern Blumen, Kerzen und persönliche Botschaften an den jungen Studenten, dessen Leben nur wenige Monate vor dem Bachelorabschluss abrupt endete.

Verwendete Quellen: Eigene RTL-Recherche, swraktuell.de