Energieversorger mit eindringlicher WarnungTeenagerin (15) stirbt nach Stromschlag beim Laden ihres Handys

Ständiger Begleiter wird zur Todesfalle!
Den leeren Akku an der Steckdose laden und dabei am Handy scrollen – für viele von uns Alltag, wohl auch für die erst 15-jährige Beatriz. Aber die vermeintlich harmlose Situation wird plötzlich zur tödlichen Falle.
Die letzte Nacht von Beatriz
Es ist spät am Abend des 15. Januars, als Beatriz Costa Diniz in ihrem Zuhause im brasilianischen Jutaí ihr Handy benutzt – angeschlossen an eine Steckdose, wie Millionen andere Jugendliche es jeden Tag tun. Medienberichten zufolge findet später ihr Vater die 15-Jährige reglos am Boden liegen: Sie hat schwere Verbrennungen am ganzen Körper. Nachbarn und Familie bringen sie ins Krankenhaus, wo Ärzte um das Leben des Mädchens kämpfen.
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Viele Fragen bleiben offen
Trotz mehrerer Operationen erliegt Beatriz wenige Tage später am Montag (19. Januar) ihren schweren Verletzungen. Die brasilianische Polizei geht laut örtlichen Medienberichten von einem tragischen Unfall aus: Mutmaßlich habe sie einen heftigen Stromschlag erlitten. Jetzt soll untersucht werden, wie genau es zum Tod kommen konnte. Der regionale Energieversorger überprüfe seine Netze und warne zugleich eindringlich davor, Handys an der Steckdose zu nutzen.

Worauf Ihr beim Laden achten solltet
In einer Mitteilung warnt der TÜV Thüringen vor billigen Ladekabeln und Netzteilen aus dem Internet: Man solle nur geprüfte Ladegeräte und Kabel mit Prüfzeichen verwenden. Gefährlich seien auch beschädigte Kabel: Sobald eine Stelle frei liege oder eine Verbindung lose sei, gehöre das Kabel in den Müll. (fga)
Verwendete Quellen: TNH1, Globo.com, Oliberal.com, Facebook, TÜV Thüringen


