Horror-Tat in StuttgartFrau im Einkaufszentrum niedergestochen und angezündet – so geht es heute weiter

Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren!
Nach dem lebensgefährlichen Angriff auf eine 47-Jährige in einem Stuttgarter Einkaufszentrum soll der mutmaßliche Täter am Freitag (24. Juli) einem Haftrichter vorgeführt werden. Das Opfer kämpft weiter ums Überleben.
Nach Angriff in Stuttgarter Einkaufszentrum geht es vor Gericht weiter
Nach dem brutalen Angriff in einem Einkaufszentrum in Stuttgart steht für den festgenommenen Tatverdächtigen der nächste Schritt an. Der 54-jährige Deutsche soll am Freitag einem Haftrichter vorgeführt werden. Dieser entscheidet voraussichtlich darüber, ob gegen den Mann Untersuchungshaft angeordnet wird.
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Polizei und Staatsanwaltschaft haben sich bislang nicht dazu geäußert, welcher konkrete Tatvorwurf gegen den Verdächtigen erhoben werden soll.
Opfer erlitt Stich- und Brandverletzungen
Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Mann die 47-Jährige am Donnerstagmorgen kurz nach der Öffnung des Einkaufszentrums mit einem Messer attackiert und anschließend angezündet haben. Die Frau arbeitet in einem Geschäft der Shopping-Mall.
Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Nach Angaben der Ermittler sollen sich der Tatverdächtige und das Opfer jedoch persönlich gekannt haben und in einer Beziehung zueinander gestanden haben.
Die 47-Jährige erlitt schwere Stich- und Brandverletzungen und wurde in einem Krankenhaus operiert. Ihr Zustand gilt weiterhin als lebensbedrohlich.
Verdächtiger nach Flucht festgenommen
Nach der Tat flüchtete der 54-Jährige zunächst. Rund zwei Stunden später nahmen Einsatzkräfte ihn im Stuttgarter Stadtteil Heumaden fest.
Das Einkaufszentrum am Mailänder Platz im Europaviertel, nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt, war nach dem Angriff zunächst geräumt und teilweise abgesperrt worden. Nachdem die Spurensicherung abgeschlossen war, konnte die Shopping-Mall mit ihren rund 200 Geschäften wieder regulär öffnen. (anr)
Verwendete Quelle: dpa


