Schock für den ESC Erstfeld Kassenwart soll fast 190.000 Euro aus der Vereinskasse auf Onlyfans verprasst haben

Er sollte ein wachsames Auge auf die Finanzen des Fußballclubs haben!
Stattdessen hat sich der Kassenwart des ESC Erstfelds in der Schweiz offenbar immer wieder selbst am Geld seines Vereins bedient haben. Angeblich soll er das Geld bei Onlyfans und anderen Pornoseiten ausgegeben haben, berichtet die Schweizer Zeitung Blick.
Vereinsvorstand bemerkte die verdächtigen Abbuchungen zufällig
Der Verein aus dem Kanton Uri bestätigte auf seiner Homepage, dass Vereinsgelder veruntreut wurden. „Am 19. November 2025 stellte der Vorstand des ESC Erstfeld zufällig fest, dass in der Vergangenheit auf den Vereinskonti Transaktionen ausgeführt worden waren, die nicht dem Vereinsbetrieb zugeordnet werden konnten“, heißt es dort.
Lese-Tipp: Deutsche Olympia-Heldin verdient Geld auf Onlyfans
Der Verein habe sich professionelle Unterstützung geholt und habe alle Konten noch einmal überprüft. Dadurch wurde das gesamte Ausmaß sichtbar: Der laut Blick 32 Jahre alte Mann habe seit Anfang 2024 immer wieder in die Vereinskasse gegriffen, so der Vorstand. Der Kassierer habe insgesamt umgerechnet fast 190.000 Euro „für persönliche Zwecke“ verwendet. Wohin das Geld genau geflossen ist, sagt der Verein nicht. Ein Insider sagte Blick: „Er hat das Geld für Onlyfans und Pornoseiten hinterzogen.“ Belege dafür hat die Zeitung aber nicht.
Video-Tipp: Pornostar geht mit Priester baden
Kassenwart will dem Verein das Geld zurückzahlen
Der Kassenwart, der laut Blick auch als Trainer und als Spieler in dem Fußballverein aktiv war, wurde laut ESC Erstfeld sofort von allen Ämtern und Aufgaben entbunden. „In Gesprächen und Stellungnahmen zeigte sich der Kassier kooperativ, gestand sein Fehlverhalten gegenüber dem Verein ein und unterzeichnete eine Rückzahlungsvereinbarung“, so der Vorstand.

Trotz der großen Summe, die aus der Vereinskasse verschwunden ist, sei der Vereinsbetrieb nicht gefährdet. Alle laufenden Ausgaben seien durch das verbleibende Vereinsvermögen gedeckt, hieß es. Weitere Details wollte der Verein aus Persönlichkeitsschutz-Gründen nicht nennen. Ob der Club Anzeige gegen den Kassenwart erstatten will, ist noch unklar. Laut dem Blick-Bericht sollen die Behörden im Kanton Uri aktuell prüfen, ob Ermittlungen eingeleitet werden. (jgr)
Verwendete Quellen: ESC Erstfeld, Blick


