Tragödie in der Schweiz 87-Jähriger rast in Schülergruppe – eine Begleiterin stirbt

Die A8 Richtung Salzburg sperrten die Einsatzkräfte zwischenzeitlich komplett. (Symbolbild)
Die Polizei geht von einem fatalen Fehler des Senioren aus. (Symbolbild)
Daniel Vogl

Eine Klassenfahrt endet in einer Tragödie.
Ein 87-jähriger Autofahrer ist in der Schweiz in eine Schülergruppe auf Klassenfahrt gefahren. Wie die Polizei des Kantons Graubünden meldete, starb eine 47-jährige Begleiterin der Kinder noch an der Unfallstelle im Ort Sedrun. Zwei 13-jährige Mädchen sowie ein Junge wurden verletzt. Die Polizei geht von einem fatalen Fehler des Senioren aus.

Augenzeugin schildert dramatische Szenen

Der Fahrer habe nach derzeitigen Erkenntnissen am Freitag (20. März) versehentlich das Gaspedal mit dem Bremspedal verwechselt, hieß es von der Polizei. „Eine Person hatte so viel Blut im Gesicht, ich wusste gar nicht, ob es ein Junge oder ein Mädchen war”, zitierte die Schweizer Zeitung Blick eine Ersthelferin. Ein Mädchen habe einen offenen Beinbruch erlitten, berichtete sie.

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Zwei Schülerinnen in Krankenhäuser geflogen

Die zwei Mädchen wurden nach Angaben der Polizei mit mittelschweren bis schweren Verletzungen in Krankenhäuser geflogen. Der leicht verletzte Junge wurde ambulant versorgt. Nach Angaben einer Polizeisprecherin handelte es sich um eine Schülergruppe aus der Schweiz. Der Tourismusort Sedrun liegt auf etwa 1.400 Metern Seehöhe in einem Quellgebiet des Rheins. (abl/dpa)

Verwendete Quellen: dpa