Schlangenlinien, Pyro und kein LappenPolizei stoppt Hochzeitskorso – Bräutigam darf mit besonderem Geschenk rechnen

Diese Hochzeit hat ein Nachspiel!
Allerdings anderes, als sich das die Feiernden wohl vorgestellt haben. Denn die Polizei hat den Autokorso des Brautpaares und seiner Begleiter gestoppt. Zumindest der Bräutigam muss sich auf eine Anzeige einstellen, berichtet die Polizei.
Fahrer wirft Leuchtfackel auf die Bundesstraße
Der oder besser gesagt die Vorfälle ereigneten sich am vergangenen Samstag (17. Januar) im baden-württembergischen Hohenlohekreis. Sieben Fahrzeuge hatten sich bei Übrigshausen auf den Weg Richtung Künzelsau gemacht, wo sie auf der Bundesstraße 19 unangenehm aufgefallen seien.
Lese-Tipp: Schlägerei wegen Hochzeitsspiel – Braut kommt ins Krankenhaus
Einige der Autos fuhren laut Polizeibericht Schlangenlinien und gefährdeten dabei andere Verkehrsteilnehmer. Damit nicht genug: einer der Fahrer brannte eine Leuchtfackel ab, die er beim Ort Gaisbach auf die Straße warf.
Polizei bittet Zeugen, sich zu melden
In Künzelsau machten die Polizei dem bunten Treiben ein Ende. Zwei Streifenwagen stoppten den Korso und kontrollierten. Dabei kam heraus, dass der Bräutigam ohne Führerschein am Steuer saß. Außerdem hatte das Auto „erhebliche Mängel“ aufwies, notierte die Polizei. Der Bräutigam wird also eine Anzeige als Hochzeitsgenschenk bekommen.

Sie bittet jetzt Zeugen, die Angaben machen könne oder durch den Autokorso gefährdet wurden, sich beim Revier Künzelsau unter der Telefonnummer 07940 9400 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (uvo)
Verwendete Quellen: Polizeipräsidium Heilbronn


