Horror-Unfall kostet Mitarbeiter das LebenAufzug zerquetscht Mann auf Kreuzfahrtschiff

Wie konnte es nur zu dieser Tragödie kommen?
Während tausende Urlauber auf einem Kreuzfahrtschiff der Reederei P&O Cruises die Reise genießen, übernimmt ein Mitarbeiter die Kontrolle eines vermeintlich reparierten Aufzugs, klettert auf das Dach der Kabine. Doch plötzlich aktiviert sich der Fahrstuhl, fährt nach oben – und quetscht den Mann unter der Decke ein.
Kreuzfahrt-Mitarbeiter stirbt nach Unfall mit Aufzug
Das Kreuzfahrtschiff Arvia befindet sich auf dem Weg von Southampton in England nach Teneriffa, als der Mitarbeiter am 26. Oktober die Arbeit an dem Personenaufzug übernimmt. Dieser sei einen Tag zuvor repariert worden, heißt es in einem jetzt veröffentlichten Unfallbericht der britischen Untersuchungsstelle für Seeunfälle. Am 14. Deck des Schiffes klettert der Mann auf das Dach der Kabine, um dort die Technik zu überprüfen. Dann fährt der Aufzug wieder los!
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Der Elektrotechniker hat keine Chance mehr, um zu entkommen, wird zwischen der Kabine und der Decke des Aufzugsschachts eingeklemmt. Sofort wird ein Notfall ausgelöst, doch ein Schiffsarzt kann wenige Minuten später nur noch den Tod des Mannes feststellen. Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich laut des Berichts 5.299 Passagiere und 1.681 Besatzungsmitglieder an Bord.
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Reederei kündigt „jede erdenkliche Unterstützung“ an
Nach dem tödlichen Zwischenfall wird die Arvia nach A Coruña in Spanien umgeleitet. Dort wird auch die Leiche des Technikers an die Behörden übergeben. Warum sich der Aufzug so plötzlich wieder aktivierte, werde noch überprüft. Die Untersuchungsstelle gehe aber aktuell davon aus, dass sich die Sicherheitsverriegelung durch die sich schließenden Aufzugtüren aktiviert habe. Daraufhin soll ein gedrückter Rufknopf den Fahrstuhl in Bewegung gesetzt haben.
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Wenige Tage nach dem Todesfall bekundet die britisch-amerikanische Reederei ihr Beileid, teilt dem People-Magazin mit: „Unsere Gedanken und Gebete sind bei ihren Familien und Freunden an Bord und zu Hause, und wir leisten ihnen jede erdenkliche Unterstützung.“
Verwendete Quellen: People, Cruisehive, britische Untersuchungsstelle für Seeunfälle



