Südkorea meldet neuen AngriffNordkorea schießt zehn Raketen ab – Provokation schockt die Welt

N.K. leader visits cement factory North Korean leader Kim Jong-un waves his hand as he visits the Sangwon Cement Complex in the central province of North Hwanghae on March 1, 2026, in this photo released by the North's official Korean Central News Agency the next day. (For Use Only in the Republic of Korea. No Redistribution) (Yonhap)/2026-03-02 11:22:36/
Das Regime von Kim Jong Un testet regelmäßig neue Raketen und Marschflugkörper.
picture alliance / YONHAPNEWS AGENCY / Yonhap

Seit Anfang der Woche läuft ein Manöver der USA und Südkorea im Japanischen Meer.
Nach Drohungen mit „schrecklichen Konsequenzen“ aus Pjöngjang folgen jetzt auch Taten: Das Regime feuert zehn ballistische Raketen auf das offene Meer ab.

Südkorea hält seit Montag seine jährlichen Militärübungen mit den USA ab

Nordkorea hat am Samstag nach Angaben des südkoreanischen Generalstabs etwa zehn Raketen in Richtung Meer abgefeuert. Die südkoreanische Armee habe „rund zehn nicht identifizierte ballistische Raketen“ entdeckt, die „gegen 13.20 Uhr (Ortszeit, 05.20 Uhr MEZ) vom Gebiet Sunan in Nordkorea in Richtung Ostmeer gestartet wurden“, teilte der südkoreanische Generalstab unter Verwendung der koreanischen Bezeichnung für das Japanische Meer mit.

Südkorea hält seit Montag seine jährlichen Militärübungen mit den USA ab. Die beiden Verbündeten erklären, dass ihr Manöver rein defensiver Natur sei. Die Führung in Pjöngjang hatte kürzlich mit Blick auf das Manöver mit „schrecklichen Konsequenzen“ gedroht.

Lese-Tipp: Kim Jong Un zeigt seiner Tochter Waffen – wird sie seine Nachfolgerin?

Video-Tipp: Es geht um seine DNA! Kim Jong-un lässt nach Putin-Treffen seine Spuren verwischen

Die Ankündigung des südkoreanischen Generalstabs erfolgte wenige Stunden, nachdem Südkoreas Ministerpräsident Kim Min-seok ein mögliches baldiges Treffen von US-Präsident Donald Trump mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un angedeutet hatte. Der südkoreanische Regierungschef, der Trump in Washington getroffen hatte, berichtete, Trump habe ihm gegenüber gesagt, ein Treffen mit Kim Jong Un „wäre gut“ und „es könnte passieren, wenn wir dieses Mal nach China reisen, oder auch nicht“. Trump will vom 31. März bis zum 2. April nach China.

Streaming Tipp
RTL Aktuell
Jetzt auf RTL+ streamen

Nordkorea verfügt Experten zufolge über dutzende nukleare Sprengköpfe und hat in der Vergangenheit wiederholt bekräftigt, diese trotz internationaler Sanktionen zu behalten. 2006 führte Pjöngjang seinen ersten Atomtest aus. Das weitgehend isolierte Land argumentiert, dass es Atomwaffen zur Abschreckung gegen eine angebliche militärische Bedrohung durch die USA und mit dem Land verbündete Staaten benötige.

Verwendete Quellen: lme/AFP