„Feiger Angriff”Flüssigkeits-Attacke auf AfD-Stand! Neun Menschen verletzt

Bei einer Flüssigkeits-Attacke auf einen AfD-Infostand in Bad Kreuznach werden neun Menschen verletzt
Bei einer Flüssigkeits-Attacke auf einen AfD-Infostand in Bad Kreuznach werden neun Menschen verletzt
X/Nicole_Hoechst

Plötzlich fliegt eine unbekannte Flüssigkeit aus einem Gebäude auf den AfD-Stand.
Bei einer Attacke in der Innenstadt von Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz) werden am Mittwochnachmittag (2. September) neun Menschen verletzt. Zwei von ihnen müssen sogar ins Krankenhaus. Unter den Betroffenen befinden sich nach Angaben aus der Partei auch mehrere AfD-Politiker.

Flüssigkeit wird aus Gebäude auf AfD-Stand geschüttet

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei wird die Flüssigkeit aus einem angrenzenden Gebäude in Richtung eines AfD-Informationsstandes im Bereich der Brückenhäuser geschüttet. Mehrere Menschen bekommen Spritzer ab und erleiden leichte Hautreizungen.

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Insgesamt werden neun Menschen verletzt. Zwei von ihnen kommen vorsorglich zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus, können es kurze Zeit später aber wieder verlassen. Der Vorfall löst einen größeren Einsatz aus: Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst rücken in die Bad Kreuznacher Innenstadt aus.

AfD-Politikerin spricht von „feigem Angriff“

Unter den Betroffenen befinden sich auch die AfD-Bundestagsabgeordneten Nicole Höchst und Sebastian Münzenmaier und die Landtagsabgeordneten Damian Lohr und Jürgen Klein. Höchst spricht auf X von einem „feigen Angriff“. Sie behauptet dort außerdem: „Aus einem Labor an der Roßstraße Ecke Mannheimer Straße wurde konzentriertes Chlorphenol (Desinfektionsmittel) aus dem Fenster auf den Stand und die anwesenden Personen gekippt.“

Ob es sich tatsächlich um diese Substanz handelt, ist bislang allerdings nicht offiziell bestätigt. Die Polizei erklärt, dass noch untersucht werden müsse, um welche Flüssigkeit es sich handelt.

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Tatverdächtiger bereits ermittelt

Nach Angaben der Polizei ist inzwischen ein Tatverdächtiger ermittelt worden. Weitere Angaben zu der Person oder einem möglichen Motiv machen die Ermittler zunächst nicht. Wegen der geringen Menge der verwendeten Flüssigkeit seien nach aktuellem Kenntnisstand keine schweren Verletzungen zu erwarten. Die Hintergründe der Attacke sind noch völlig unklar. Die Ermittlungen dauern an. (nha)

Verwendete Quellen: dpa, AFP, X