Sechs Tote bei Bus-InfernoSchweizer Polizei schließt Terrorakt aus

Feuertragödie in der Schweiz!
Ein Bus gerät plötzlich in Brand, sechs Menschen sterben. Erste Hinweise deuten darauf hin, dass ein Mann das Inferno absichtlich ausgelöst haben könnten. Einen Terrorakt schließen die Ermittler inzwischen allerdings aus.

Bus-Inferno in der Schweiz: War es ein Brandanschlag?

Nach dem schrecklichen Brand in einem Bus in der kleinen Gemeinde Kerzers im Schweizer Kanton Freiburg schweben drei Personen weiterhin in Lebensgefahr. Die Polizei ermittelt zur Brandursache. „Eine vorsätzliche Tat könnte die Ursache für dieses Drama sein”, hieß es am späten Dienstagabend bei einer Pressekonferenz. „Möglicherweise wurde das Feuer vorsätzlich gelegt.”

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Inzwischen geht die Polizei davon aus, dass er sich nicht um einen terroristischen Akt gehandelt hat. „Bisher gibt es keine Anzeichen für einen terroristischen Hintergrund”, sagte ein Sprecher am Mittwochmorgen dem Schweizer Sender RTS. „Die Ermittlungen und Überprüfungen laufen weiterhin.”

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Der Bus brennt völlig aus, mehrere Menschen sterben.
REUTERS

Augenzeuge schildert seine dramatischen Beobachtungen

Die Schweizer Zeitung Blick zitierte bereits am Abend einen Augenzeugen, der die Situation im Bus beobachtet haben will. Nach dessen Angaben soll ein Mann Benzin im Bus ausgeschüttet und sich anschließend selbst in Brand gesetzt haben. Im Laufe des Mittwochs soll es eine weitere Pressekonferenz geben. (cau)

Verwendete Quellen: dpa, Blick