Feuerwehr muss anrückenHallo, kann mir jemand helfen?? Junge sperrt sich in Papiercontainer ein

Feuerwehr befreit Siebenjährigen aus Papiertonne
Ein Junge klettert während des Spielens in eine Mülltonne und kommt nicht mehr heraus.
-/Berufsfeuerwehr München/dpa

Da wird aus dem Spiel plötzlich eine ziemlich ungewöhnliche Rettungsaktion!
Ein Siebenjähriger klettert in München in eine große Papiermülltonne – dann fällt der Deckel zu und rastet im Schloss ein. Während draußen bereits die Feuerwehr anrückt, nimmt der kleine Abenteurer seine missliche Lage erstaunlich gelassen.

Deckel fällt ins Schloss – Freund kann Jungen nicht mehr befreien

Was genau der Siebenjährige wohl in der Mülltonne entdecken wollte? Beim Spielen in München klettert der Junge kurzerhand in einen großen blauen Papiermüllbehälter. Doch dann macht es offenbar Klick: Der Deckel fällt herunter und direkt ins Schloss, wie die Münchner Feuerwehr mitteilt.

Alleine kommt der kleine Entdecker jetzt nicht mehr heraus. Auch sein Freund schafft es nicht, den 1.100-Liter-Behälter wieder zu öffnen. Also holt er Hilfe und alarmiert die Mutter des Eingeschlossenen sowie einen Nachbarn. Schließlich wird die Feuerwehr gerufen.

Die Retter müssen allerdings kein schweres Gerät auffahren. Mit einer Spitzzange lässt sich die Tonne schnell öffnen – und der Siebenjährige ist wieder frei.

Nicht das erste Mal, dass ein Kind während des Spielens versehentlich eingesperrt wird: Vor zwei Jahren kletterte ein Junge in ein Schließfach, damals musste ebenfalls die Feuerwehr anrücken.

Siebenjähriger lugt ganz entspannt aus der Mülltonne

Und der unfreiwillige Aufenthalt zwischen Altpapier? Scheint den Jungen nicht sonderlich aus der Ruhe gebracht zu haben. Nach Einschätzung der Feuerwehr hatte er keine Angst und blieb während seines kleinen Abenteuers sehr entspannt. Verletzt wurde er ebenfalls nicht.

Wie gelassen der Siebenjährige mit seiner ungewöhnlichen Lage umgeht, zeigt auch ein Foto der Feuerwehr: Darauf schaut er neugierig durch den Einwurfschlitz des riesigen blauen Müllbehälters nach draußen.

Am Ende geht der ungewöhnliche Einsatz damit glimpflich aus. Und der kleine Entdecker dürfte nach seinem Ausflug in die 1.100-Liter-Tonne zumindest eines gelernt haben: Manche Verstecke lassen sich deutlich leichter betreten als wieder verlassen. (mit dpa/vho)

Verwendete Quelle: dpa