Marzahn-Hellersdorf im Visier der VulkangruppenLinksterroristen kündigen nächsten Anschlag an! Droht ein neuer Stromausfall in Berlin?

Noch immer sind rund 20.000 Haushalte im Berliner Südosten ohne Strom.
Linksextremisten haben ein Berliner Stromnetzwerk angegriffen. (Symbolbild)
Michael Ukas/dpa

Folgt direkt der nächste Blackout?
Tagelang legen Linksextremisten das Stromnetzwerk in der Hauptstadt lahm, lassen teilweise 40.000 Menschen in der Kälte sitzen. Die „Vulkangruppen” haben sich zu der Attacke bekannt – und drohen nun mit einer Wiederholung!

Neue Anschlagsdrohung veröffentlicht: „Marzahn-Hellersdorf mit einem Zeitzünder versehen”

Erneut sei Berlin das Ziel des Anschlags, heißt es in einem weiteren Schreiben, auf das sich der Tagesspiegel bezieht. Die Gruppe habe „die Stromzufuhr zum Bezirk Marzahn-Hellersdorf mit einem Zeitzünder versehen!” Die Drohung, die auf dem Portal Indymedia veröffentlicht und wenig später gelöscht wurde, unterzeichneten die Verfasser mit den Worten „Viva la Vulkangruppen.”

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Auf Anfrage des Tagesspiegels bestätigte die Polizei, dass das Schreiben intensiv geprüft werde. Hinweise auf eine tatsächliche Bedrohungslage gäbe es aber aktuell keine. Fachleute und Polizei seien vor Ort, um die Sicherheit dort zu überprüfen.

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„Vulkangruppen” legten mit SAnschlag Berlin lahm – tagelanger Stromausfall

Nach dem Brandanschlag an einer Kabelbrücke am Teltowkanal waren am Samstagmorgen (3. Januar) im Südwesten Berlins 45.000 Haushalte und 2.200 Unternehmen ohne Strom. Tagelang sitzen Anwohner im Dunkeln, mittlerweile ist der Strom aber wieder da. Es sei eine „Operation am offenen Herzen” gewesen, sagte die für Energie zuständige Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) über die aufwendigen Reparaturarbeiten.

Lese-Tipp: Neues Schreiben veröffentlicht! Vulkangruppe distanziert sich von Russland-Theorie

Seit Sonntag steht für Politik und Behörden fest, dass es sich um einen politisch motivierten Anschlag handelt und Linksextremisten dahinterstehen. Ein bei den Behörden eingegangenes Bekennerschreiben der „Vulkangruppen” sei authentisch, so die Berliner Innensenatorin Iris Spranger (SPD). In einer Pressekonferenz sprach sie, wie zuvor auch Bürgermeister Kai Wegner (CDU), von „Linksterrorismus.”

Die Täter hätten bewusst und wissentlich in Kauf genommen, dass Menschen zu Schaden kämen – und planen dies nun womöglich ein weiteres Mal.

Verwendete Quellen: dpa, Tagesspiegel