Behandlung in DeutschlandGerettete US-Soldaten in Klinik in Landstuhl untergebracht

18.2.2025 Ramstein Air Base Ein Zaun am Gelände der US Amerikanischen Luftwaffenbasis Ramstein weist auf ein Verbot für Drohnen hin und warnt vor den Konsequenzen bei Missachtung. Spionageflüge mit Drohnen verschiedenster Bauart stellen eine ernst zu nehmende Gefahr für Amerikanische Stützpunkte, aber auch für Stützpunkte der Bundeswehr und Industrieanlagen dar. Ramstein Miesenbach Airbase Rheinland Pfalz Deutschland *** 18 2 2025 Ramstein Air Base A fence on the grounds of Ramstein Air Base indicates a ban on drones and warns of the consequences of disregarding it Spy flights with drones of various types pose a serious threat to American bases, but also to Bundeswehr bases and industrial facilities Ramstein Miesenbach Airbase Rhinel
Die beiden im Iran geretteten Soldaten sind in Deutschland.
IMAGO/Daniel Kubirski

Mit einem hochriskanten Kommandoeinsatz wird einer der beiden US-Soldaten im Iran nach dem Absturz seines Kampfjets gerettet. Die medizinische Betreuung der beiden findet derzeit in Deutschland statt.

Die beiden nach dem Abschuss eines US-Kampfjets im Iran geretteten US-Soldaten befinden sich Medienberichten zufolge in der US-Militärklinik in Landstuhl. Der Waffenoffizier und der Pilot der F-15E seien im Landstuhl Regional Medical Center in Rheinland-Pfalz, berichtete die „New York Times“ unter Berufung auf einen Vertreter des US-Militärs. Am Dienstag erfuhr auch Fox News von zwei US-Beamten, dass sich die Soldaten dort befänden. Demnach werden sie auf einen medizinischen Rücktransport in die USA vorbereitet.

Den Waffenoffizier hatten US-Spezialkräfte am Wochenende mit einem hochriskanten Kommandoeinsatz gerettet. „Wir haben ihn“, schrieb US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social in Versalien. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge versteckte sich der Waffensystemoffizier mehr als 24 Stunden im Südwesten des Landes in felsigem Gelände vor iranischen Kräften und entging so der Gefangennahme. Seine Rettung folgte auf einen „Wettlauf auf Leben und Tod“ zwischen US-amerikanischen und iranischen Streitkräften, zitierte die „New York Times“ US-Beamte.

Der Pilot der am Freitag abgeschossenen F-15E war bereits zuvor gerettet worden. Trump sagte am Montag, dass beide Besatzungsmitglieder verletzt worden seien, sich aber auf einem guten Weg der Genesung befänden. „Es geht ihnen gut“, betonte er.

Der Luftwaffensoldat wurde offenbar verletzt, konnte jedoch laufen. US-Piloten absolvieren eine Ausbildung für den Fall, dass sie in feindlichem Gebiet landen müssen. An ihrem Körper tragen sie unter anderem einen verschlüsselten Peilsender. US-Medienberichten zufolge erklomm der Soldat einen 2100 Meter hohen Bergrücken, bevor er sich versteckte.

Verwendete Quellen: mba/dpa