Heftige Aussagen im LivestreamDrogen-Vorwurf! Jens Spahn geht gegen Ski Aggu vor

Riesen-Wirbel um den gefallenen CDU-Politiker Jens Spahn und Rap-Star Ski Aggu!
Der Musiker erhebt in einem Livestream einen schweren Drogenvorwurf gegen Jens Spahn. Der CDU-Politiker weist die Behauptung entschieden zurück und geht anwaltlich dagegen vor.
Jens Spahn geht nach Ski-Aggu-Aussage juristisch vor
Ein Ausschnitt aus einem Livestream sorgt in den sozialen Medien für Wirbel. Darin spricht Ski Aggu über Jens Spahn und behauptet, den CDU-Politiker bei einer sogenannten Chem-Party gesehen zu haben. Dort habe Spahn „die schlimmsten Bretter gezogen“, erklärt der Rapper.
Bei sogenannten Chem-Partys wird Sex gezielt mit dem Konsum von Drogen verbunden. Belege für den von Ski Aggu erhobenen Vorwurf gibt es nicht. Spahn weist die Behauptung entschieden zurück.
Wie der stern (gehört zu RTL) aus dem Büro des CDU-Politikers erfahren hat, seien die Aussagen „frei erfunden und erlogen“. Die Verantwortlichen seien bereits anwaltlich abgemahnt worden. Zudem werde Strafanzeige gestellt.
Ski Aggu spricht in Livestream über Jens Spahn

Die Äußerungen stammen aus der sogenannten „Almani Show“, die bereits am 18. August im Berliner U-Bahnhof Tempelhof aufgenommen wurde. Ski Aggu unterhielt sich dort unter anderem mit Rapper Almani AOB. Das Gespräch wurde live auf Twitch übertragen.
Der Stream sorgte schon an diesem Abend für Aufsehen: Die Polizei beendete die Aktion aus Sicherheitsgründen, nachdem sich eine Gruppe auf dem Bahnsteig versammelt hatte.
Video ist gelöscht – Ausschnitt verbreitet sich weiter
Das ursprüngliche Video ist inzwischen gelöscht. Der Ausschnitt mit den Aussagen über Jens Spahn verbreitete sich allerdings weiter in den sozialen Medien und bekam dort in den vergangenen Tagen deutlich mehr Aufmerksamkeit.
Spahns Büro reagierte schließlich juristisch. Ob sich Ski Aggu selbst zu den rechtlichen Schritten oder zu seinen Aussagen noch einmal äußern wird, ist bislang nicht bekannt.
Jens Spahn trat nach Kritik an Leihmutterschaft zurück

Unionsfraktionschef Jens Spahn war zuletzt im Juli heftig in die Kritik geraten. Der CDU-Politiker und sein Mann waren Eltern geworden. Eine Leihmutter in den USA brachte das Kind des Paares zur Welt. Öffentlich hatte Spahn Leihmutterschaften immer wieder kritisiert. Dem Politiker wurde Doppelmoral vorgeworfen.
Nach einer tagelangen Debatte trat Jens Spahn im Juli schließlich von seinem Amt als Fraktionschef von CDU und CSU im Bundestag zurück. In einem Schreiben an die Mitglieder der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag hieß es: „Mir ist in den letzten Tagen bewusst geworden, dass mein persönliches Glück, gemeinsam mit meinem Mann eine Familie zu gründen und Vater zu werden, nicht vereinbar ist mit meinem politischen Amt.”
In seiner Funktion als CDU-Chef hatte Bundeskanzler Friedrich Merz Spahn zuvor zu dem Schritt aufgefordert.
Verwendete Quelle: stern


