Grenzschutz-Offizier nennt es „innovativ“Indien will Flüchtlinge mit Krokodilen und Schlangen abschrecken

Weißes Leistenkrokodil, auch Salzwasserkrokodil Crocodylus porosus, Albino, Tierportrait, captive, Deutschland White crocodile, also known as saltwater crocodile Crocodylus porosus, albino, animal portrait, captive, Germany Copyright: imageBROKER/MichaelxWeber iblimw16932751.jpg Bitte beachten Sie die gesetzlichen Bestimmungen des deutschen Urheberrechtes hinsichtlich der Namensnennung des Fotografen im direkten Umfeld der Veröffentlichung
Indiens Grenze zu Bangladesch ist durch Flüsse, Sümpfe und Mangrovenwälder geprägt.
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Indien stört sich schon länger an illegaler Migration aus Bangladesch. Jetzt sollen Reptilien die Arbeit an den Grenzen unterstützen. Das Land will einen außergewöhnlichen Weg gehen.

Krokodile und Schlangen zur Abschreckung illegaler Einwanderer: Die indische Regierung erwägt den Einsatz von Reptilien zum Grenzschutz. „Wir wurden gebeten, den Einsatz von Reptilien wie etwa Schlangen und Krokodilen an nicht bewachten Grenzfluss-Abschnitten zu prüfen“, sagte der Grenzschutz-Offizier Manoj Barwal. Barnwal sprach von einer „innovativen Idee“, die allerdings „zahlreiche Herausforderungen“ vor allem mit Blick auf die Sicherheit mit sich bringe.

So müsse unter anderem geklärt werden, wie die Reptilien beschafft werden könnten und welche Auswirkungen ihre Präsenz auf Anwohner der Grenzflüsse haben könnten. „Wir haben unsere Einheiten vor Ort gebeten, den Plan auf Machbarkeit zu untersuchen und uns so schnell wie möglich Bericht zu erstatten“, sagte der Offizier.

Indien hat eine mehr als 4000 Kilometer lange Grenze zu Bangladesch, die vor allem durch Flüsse, Sümpfe und Mangrovenwälder geprägt ist. Die seit 2014 herrschende Hindu-nationalistische Regierung unter Narendra Modi hat den Kampf gegen die illegale Einwanderung vor allem aus Bangladesch zu einem wichtigen Ziel erklärt.

Verwendete Quellen: mpa/AFP