Flauschiger Großeinsatz in den USAHund geht beim Wandern die Kraft aus – Retter tragen 60-Kilo-Vierbener ins Tal

Einer der Retter trägt den 60-Kilo-Koloss ein Stück des Berges herunter.
Einer der Retter trägt den 60-Kilo-Koloss ein Stück des Berges herunter.
Bernalillo County Sheriff’s Office

Ein tierischer Wanderer braucht plötzlich dringend Hilfe!
Der rund 60 Kilogramm schwere Hund Atlas ist mit seinen Besitzern in den Bergen von New Mexico unterwegs, als seine Kräfte schwinden und er kaum noch weiterlaufen kann. Für seine Retter beginnt damit ein fast fünfstündiger Kraftakt.

Hund Atlas bricht bei Wanderung in New Mexico ein

Was für ein Brocken! Atlas ist ein großer schwarzer Hund, bringt rund 60 Kilogramm auf die Waage – und ist mit seinen Besitzern auf einer anspruchsvollen Wanderung durch die Berge von New Mexico unterwegs. Doch irgendwann wollen seine Beine einfach nicht mehr: Der Vierbeiner ist so erschöpft, dass er die Tour nicht aus eigener Kraft beenden kann.

Jetzt müssen Profis ran. Mitarbeiter des Bernalillo County Sheriff’s Office machen sich auf den Weg, um Atlas aus dem unwegsamen Gelände zu holen. Doch schnell wird klar: Bei einem Hund dieser Gewichtsklasse wird die Rettung selbst für die Einsatzkräfte zur schweißtreibenden Herausforderung. Der Weg ist unwegsam – und Atlas viel zu schwer, um ihn mal eben unter den Arm zu klemmen.

Retter schleppen 60-Kilo-Hund kilometerweit

Also ist Muskelkraft gefragt: Die Einsatzkräfte wechseln sich zunächst dabei ab, den erschöpften Hund zu tragen. Später legen sie Atlas in eine spezielle Rettungstrage und bringen ihn damit Stück für Stück den Berg hinunter.

Der Einsatz erstreckt sich über rund vier Meilen, also mehr als sechs Kilometer, und dauert fast fünf Stunden. Am Ende erreicht Atlas sicher das Tal. Ein Sergeant verleiht dem geduldigen Vierbeiner anschließend sogar einen ganz besonderen Titel: Atlas sei der „bravste Junge“, den sie je gerettet hätten.

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Hund Atlas ist wieder sicher im Tal

Nach dem tierischen Großeinsatz richtet das Bernalillo County Sheriff’s Office noch einen Appell an andere Hundehalter. Wer seinen Vierbeiner mit auf eine Wanderung nimmt, sollte genügend Wasser dabeihaben und genau auf Anzeichen von Erschöpfung achten. Außerdem dürfe man nicht vergessen, dass auch der Rückweg für ein Tier noch einmal anstrengend sein könne.

Für Atlas geht die Bergtour jedenfalls glücklich aus – auch dank seiner Retter, die bei dem knapp fünfstündigen Einsatz selbst ordentlich ins Schwitzen gekommen sein dürften.

Verwendete Quellen, Tag24, Facebook