Schülerin gilt weiterhin als vermisstRiesenwelle zieht Sarah K. (†45) und Tochter Grace (15) in die Nordsee

Mutter und Tochter auf Fahndungsfoto der Polizei
Die 15-jährige Grace wird von Behörden weiterhin gesucht, nachdem diese die Leiche der Mutter bereits geborgen haben.
Facebook/Humberside Police

Sie wollten nur das Meer beobachten!
Sarah und ihre Tochter Grace sind vergangenen Freitag (02. Januar) in der englischen Kleinstadt Withernsea auf dem Weg zum Strand. Bereits jetzt herrscht im Wasser ein starker Wellengang. Die beiden stellen sich jedoch auf eine Treppe am Strand, um die Wellen besser sehen zu können. Plötzlich werden sie von einer großen Welle erfasst, die die erst 15-jährige Grace raus ins Meer zieht.

Mutter und Passant versuchen, sie zu retten

Unmittelbar nachdem ihre Tochter von der Monsterwelle erfasst wurde, springt Mutter Sarah laut Medienberichten hinterher, um sie zu retten. Doch die hohen Wellen und die starke Strömung machten es ihr nicht nur schwer, sondern unmöglich, sich und ihre Tochter schnell aus dem Wasser zu holen. Wie die Bild berichtet, sollen die Wellen teilweise knapp vier Meter hoch gewesen sein. Schließlich eilt ein Passant zur Hilfe, um die beiden zu retten. Auch er springt ins Wasser, versucht mit aller Kraft, Sarah und Grace zu retten. Vergeblich.

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Während die Polizei bereits mit der Küstenwache und Rettungsdiensten alarmiert ist, kommt für den tapferen Helden jede Hilfe zu spät. Wie die Polizei nun bestätigt, ist der 67-Jährige Mark bei seiner Rettungsaktion den Wellen zum Opfer gefallen. „Bei den ersten Suchmaßnahmen bargen die Rettungskräfte einen bewusstlosen Mann aus dem Wasser. Trotz aller Bemühungen müssen wir bestätigen, dass ein 67-jähriger Mann kurze Zeit später am Unglücksort verstarb“, heißt es. Kurze Zeit später dann die nächste traurige Gewissheit: Auch Graces Mutter ist ums Leben gekommen. Ihre Leiche wurde ebenfalls von den Einsatzkräften geborgen.

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Polizei sucht weiterhin nach dem Mädchen

Die Polizei sucht weiterhin mit Hochdruck nach der erst 15 Jahre alten Grace. Sie ist die einzige, die die Polizei bislang weder tot noch lebend aufgefunden hat. „Die Suche nach Grace dauert noch an”, teilt die Polizei mit. Sie gilt bislang offiziell als vermisst. Während die Polizei weiterhin nach der Jugendlichen sucht, müssen die hinterbliebenen Familien nun Abschied nehmen.

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Ruine mit Blumen und Kuscheltieren im Vordergrund.
An einem Gedenkort in Withernsea haben Menschen Blumen und Kuscheltiere niedergelegt, um der Opfer zu gedenken.
Facebook/Darrin Stevens

Ein Schritt, der auch für Marks Familie kein leichter ist. „Ein wahrhaft selbstloser Held mit einem Herz aus Gold, der so grausam aus dem Leben gerissen wurde, als er versuchte, andere zu retten. Ein liebevoller Ehemann, Vater, Sohn, Bruder und der beste Opa, den man sich nur wünschen kann”, sagt seine Familie. Beide Familien werden weiterhin von speziell ausgebildeten Beamten der Polizei betreut.

Verwendete Quellen: Humberside Police, Bild