Schwere Vorwürfe gegen den US-PräsidentenTrumps treueste MAGA-Fans zweifeln am Attentat: War alles nur inszeniert?

Donald Trump wurde bei einem Attentat 2024 leicht am Ohr verletzt. Nun zweifelt eine wachsende Zahl seiner MAGA-Anhänger (Make America Great Again/ Trumps größte Fans), ob der Angriff mit der Waffe überhaupt echt war. Die Frage: War alles nur inszeniert, damit der damalige Kandidat der Republikaner bei der Wahl zum Präsidenten besser abschneidet?
Trump-Fans zweifeln: War das Attentat auf den den damaligen Präsidenschaftskandidaten nur inszeniert?
Blut im Gesicht. Agenten werfen sich über Donald Trump. Der reckt die Faust in die Höhe, brüllt „Fight, Fight, Fight!” („Kämpft, Kämpft, Kämpft!”). Binnen Sekunden ist aus einer Wahlkampfrede am 13. Juli 2024 im Örtchen Butler in Pennsylvania ein Schockbild geworden, das um die Welt geht. Genau dieses Trump-Attentat wird fast zwei Jahre später plötzlich aus den eigenen Reihen angezweifelt.
Der mutmaßliche Schütze Matthew Crooks wird von einem Scharfschützen des Secret Service getötet. Der damalige Präsidentschaftskandidat kam mit einer leichten Verletzung am Ohr davon. Schon kurz nach dem Attentat kamen Spekulationen darüber auf, ob es vielleicht inszeniert worden sei, um die Siegchancen im Rennen um die Präsidentschaft für Trump zu erhöhen. Damals stellten hauptsächlich linke US-Politiker diese Frage.
Aber seit ein paar Wochen nehmen die Spekulationen wieder Fahrt auf – dieses Mal ausgerechnet unter Trump-Anhängern. Eine wachsende Zahl MAGA-Fans argumentiert jetzt auch, der Präsident habe alles nur inszeniert, um mehr Stimmen zu bekommen. Beweise dafür liefern sie keine, eine Untersuchungskommission war schon zu dem Schluss gekommen, es habe sich um einen echten Anschlag auf den Präsidenten gehandelt. Aber die Fragen gehen nicht weg.
Donald Trump redet gern – aber über das Attentat nur einmal
Nun steigt aber auch die ehemalige Kongressabgeordnete Marjorie Taylor Greene in das Thema ein. Die frühere Trump-Anhängerin schrieb auf X: Vor allem Präsident Trump sollte daran interessiert sein, alle Fakten zu bekommen, was damals passiert sei. „Warum macht er das nicht?“, fragt sie in Richtung Trump gerichtet.
Trisha Hope, eine frühere Delegierte der Republikaner, hat ebenfalls auf X ihre Zweifel am Attentat auf Trump geäußert. Für sie sei es schon früh eine „red flag“ gewesen, dass der Präsident auf der kurz nach dem Attentat stattfindenden Convention der Republikaner nur ein einziges Mal darüber gesprochen habe. Und danach erklärt habe, dass die Erinnerung „zu schmerzhaft“ sei. Hope schrieb weiter: „Wenn Menschen eine Lüge erzählen, sicher bei einer sehr großen, ist es schwierig, alle Details richtig zu behalten. [...] Aus meiner Sicht hat Trump das gesagt, um jedes weitere Gespräch zu beenden.“ Das sei verdächtig, schließlich liebe der Präsident nichts mehr als sich selbst. Auch habe der Präsident darauf verzichtet, sich über die Secret-Service-Agenten zu beschweren, die ihn nicht richtig beschützt hätten.
Unter Anschlagszweiflern wird auch das ikonische Foto von Trump mit der geballten Faust kritisch betrachtet. Politikerin Hope sieht darin ebenfalls Belege, dass das gesamte Attentat nur eine Inszenierung gewesen sei. Die Agenten seien perfekt für das Foto um den Präsidenten gruppiert – und ließen eigentlich frei, was sie schützen sollten: den Kopf.
Verwendete Quelle: stern


