Staatsmedien meldenDeutsche in Russland wegen Bombe in Rucksack festgenommen

Das Hauptquartier des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB in Moskau. (Symbolbild)
Das Hauptquartier des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB in Moskau. (Symbolbild) 
Alexander Zemlianichenko Jr/Xinh

Terrorverdacht!
Moskau wirft ukrainischen Geheimdiensten immer wieder vor, Anschläge in Russland zu planen und auszuführen. Jetzt meldet der russische Geheimdienst FSB die Festnahme einer Deutschen – und erhebt schwere Vorwürfe.

Terrorverdacht gegen Deutsche

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben eine deutsche Staatsbürgerin wegen Terrorverdachts festgenommen. In ihrem Rucksack soll sich eine selbst gebaute Bombe befunden haben, berichtete zunächst die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf russische Staatsmedien.

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Die 1969 geborene Frau soll versucht haben, im Auftrag ukrainischer Geheimdienste in der Stadt Pjatigorsk in der Region Stawropol im Nordkaukasus einen Terroranschlag auszuführen. Ziel sei eine Einrichtung der russischen Strafverfolgungsbehörden gewesen, teilte der FSB nach Angaben der Nachrichtenagentur Interfax mit.

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Russland vermutet Anschlagspläne auf Sicherheitsdienst

Im Rucksack der Verdächtigen sei eine Bombe entdeckt und dann entschärft worden. Details gab der FSB demnach nicht bekannt. Die Frau soll sich in der Nähe der Einrichtung der Strafverfolgungsbehörden in Pjatigorsk aufgehalten haben.

In Russland gab es seit Beginn des Angriffskrieges gegen die Ukraine wiederholt Attentate, Bombenanschläge und andere Angriffe, bei denen Zivilisten oder Uniformierte getötet wurden. Der FSB meldet zudem immer wieder angeblich verhinderte Terroranschläge und Festnahmen von Verdächtigen, denen Verbrechen im Auftrag ukrainischer Geheimdienste vorgeworfen werden.

Verwendete Quellen: Nachrichtenagentur AFP, dpa