Zwei Notrufe binnen drei StundenBlutnacht von Delmenhorst! Ein Toter und ein Schwerverletzter stellen Polizei vor Rätsel

Was ist in dieser Nacht in Delmenhorst passiert?
Innerhalb von nur drei Stunden werden zwei Männer mit schweren Verletzungen gefunden – für einen von ihnen kommt jede Hilfe zu spät. Während die Polizei noch Spuren des ersten Falls sichert, erreicht sie bereits der nächste Notruf. Die Ermittler rücken mit einem Großaufgebot an, sogar ein Hubschrauber kommt zum Einsatz. Was bisher bekannt ist.
Mann stirbt nach schweren Verletzungen im Krankenhaus
Der erste Hilferuf erreicht die Einsatzkräfte am späten Freitagabend (25. September). Gegen 23.45 Uhr wird ein schwer verletzter Mann in der Delmenhorster Innenstadt gemeldet. Als die Polizei alarmiert wird, befindet er sich bereits auf dem Weg ins Krankenhaus. Dort können die Ärzte nur noch seinen Tod feststellen. Die Polizei nimmt Ermittlungen wegen eines möglichen Tötungsdelikts auf. Das berichten dpa und AFP.
Nach Informationen von NonstopNews soll der Mann zuvor in der Parkanlage Graft von Angehörigen gefunden und von ihnen ins Krankenhaus gebracht worden sein. Er soll massive Schnittverletzungen im Halsbereich aufgewiesen haben.
Zu Art und Ursache der tödlichen Verletzungen hält sich die Polizei derzeit jedoch noch bedeckt. „Aufgrund der laufenden Ermittlungen [sind] derzeit keine weiteren Angaben möglich“, erklärt Polizeisprecherin Lena Brandauer im Interview mit der Nachrichtenagentur.
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Während die Spurensicherung läuft, kommt schon der nächste Notruf
Doch die Nacht ist für die Ermittler noch lange nicht vorbei. Nur rund drei Stunden später, am frühen Samstagmorgen (26. September), geht gegen 2.47 Uhr der nächste Notruf ein.
Im Bereich „Am Wollepark” finden die Einsatzkräfte einen Mann mit „erheblichen Verletzungen“, berichtet AFP unter Berufung auf die Polizei. Ein Rettungswagen bringt ihn ins Krankenhaus. Wie er sich die Verletzungen zugezogen hat, ist bislang nicht bekannt.
Nach Informationen von NonstopNews soll der Mann entkleidet zusammengebrochen sein. In der Nacht läuft dem Bericht zufolge eine umfangreiche Fahndung: Mehrere Spurensicherungsteams sind im Einsatz, auch ein Hubschrauber unterstützt die Suche.
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Polizei sieht derzeit keinen Zusammenhang zwischen beiden Fällen
Ein Toter und ein Schwerverletzter innerhalb von nur rund drei Stunden – da drängt sich eine Frage auf: Hängen die beiden Fälle zusammen?
Nach dem bisherigen Ermittlungsstand offenbar nicht. „Nach aktuellem Ermittlungsstand stehen die beiden Taten nicht miteinander in Zusammenhang“, erklärt Polizeisprecherin Lena Brandauer im Interview mit NonstopNews.
Was den beiden Männern zugestoßen ist und wer für ihre Verletzungen verantwortlich sein könnte, ist noch unklar. Beim ersten Fall ermittelt die Polizei wegen eines möglichen Tötungsdelikts, beim schwer verletzten Mann vom Wollepark laut AFP „in alle Richtungen“.
Damit bleiben nach der dramatischen Nacht in Delmenhorst noch viele Fragen offen. Die Ermittler müssen nun klären, was sich an den beiden Orten innerhalb weniger Stunden abgespielt hat. (mit dpa/afp)
Verwendete Quellen: dpa, afp, nonstop news


