Wichtige Drehkreuze im Nahen Osten geschlossen Chaos am Flughafen Dubai nach Raketenangriffen – Passagiere sitzen fest
Nichts geht mehr am Himmel über dem Nahen Osten!
Nach Angriffen der USA und Israels auf den Iran und der direkten Reaktion des Landes bricht der weltweite Flugverkehr teilweise zusammen. Wichtige Flughäfen wie das Drehkreuz Dubai sind geschlossen und beschädigt. Hunderttausende Menschen sitzen fest und wissen nicht, wie es für sie weitergeht.
Chaos an den Flughäfen nach Eskalation im Nahen Osten
Bei iranischen Angriffen auf die Vereinigten Arabischen Emirate sind am Sonntag mehrere Menschen verletzt und mindestens einer getötet worden. Am Flughafen der Hauptstadt Abu Dhabi wurde dem Betreiber zufolge ein Mensch getötet und sieben weitere wurden verletzt. Die Mitteilung wurde auf der Plattform X jedoch später gelöscht. In Dubai wurden nach Angaben des Medienbüros der Stadt vier Menschen am internationalen Flughafen, der mehr als 1000 Flüge pro Tag abwickelt, verletzt.
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Zahlreiche Länder im Nahen Osten schlossen ihren Luftraum, darunter der Iran, der Irak, Kuwait, Israel und Bahrain. Fluggesellschaften in Europa und im Nahen Osten kündigten weitreichende Streichungen an. Dubai und das benachbarte Doha sind wichtige Drehkreuze für den Flugverkehr zwischen Ost und West. „Die Ausmaße dieser Drehkreuze sind heute einfach enorm. Hunderttausende von Menschen werden an den falschen Orten der Welt festsitzen, ohne Gewissheit, wann sie weiterreisen können”, sagt der britische Luftfahrtanalyst John Strickland. Er weist zudem darauf hin, dass große Fluggesellschaften vom Golf wie Emirates und Qatar Airways auch zu den größten Frachtfluggesellschaften der Welt gehören.
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Anzeige:Experte geht davon aus, dass der Luftraum für eine ganze Weile gesperrt bleiben wird
Die Flughafenbetreiber in Dubai setzten alle Flüge am Dubai International und am Al Maktoum International bis auf Weiteres aus und forderten die Passagiere auf, nicht zu den Flughäfen zu kommen. „Passagiere und Fluggesellschaften können davon ausgehen, dass der Luftraum für eine ganze Weile gesperrt bleiben wird”, sagte Eric Schouten, Leiter der Luftfahrtsicherheitsberatung Dyami. Die Luftfahrtbehörde der Europäischen Union (EASA) empfahl ihren Fluggesellschaften am Samstag (28. Februar) den von der Militäraktion betroffenen Luftraum zu meiden.
Die USA und Israel hatten am Samstag ihren bislang umfassendsten Angriff auf den Iran gestartet und dabei Revolutionsführer Ajatollah Ali Chamenei getötet. Der Iran reagierte mit Raketen- und Drohnenangriffen. (abl/Reuters)
Verwendete Quellen: Reuters, dpa


