Bluttat auf MarktplatzAxt-Wahnsinn in Linz: Mann vor Imbiss niedergeschlagen

Mitten am helllichten Tag wird der Linzer Südbahnhofmarkt zur Horror-Bühne.
Wo sonst Passanten Leberkäs-Semmeln kaufen, rennt plötzlich ein Mann mit einer Axt hinter einem Securitymitarbeiter einer Bank her – Sekunden später liegt das Opfer blutüberströmt am Boden. Der Täter flüchtet, kann aber festgenommen werden.
Brutale Axt-Attacke am Linzer Südbahnhofmarkt: Bank-Mitarbeiter schwer verletzt
Zur Mittagszeit, als sich der Linzer Südbahnhofmarkt mit Büroangestellten, Marktbesuchern und hungrigen Stammgästen füllt, kippt die Stimmung binnen Sekunden ins blanke Grauen. Vor dem Imbiss „MA 28“, wo sonst Leberkäs-Semmeln und Kaffee über den Tresen gehen, rennt ein Mann mit einer Axt hinter dem Securitymitarbeiter einer Bank her – und holt zum Schlag aus.
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Zeugen berichten von „irren Szenen“: Der Mitarbeiter der Raiffeisenlandesbank versucht offenbar noch zu flüchten, soll sich laut Kronen Zeitung hinter einem Werbeschild versteckt haben, doch der Angreifer entdeckt ihn und schlägt zu. Immer und immer wieder soll der Täter mit der Axt zugeschlagen haben. Das Opfer liegt blutüberströmt am Boden, als der Mann flüchtet.
Zum Glück für den Verletzten eilt Demian Lindmayr, von der Fischbude „Goldküste” zu ihm und leistet Erste Hilfe. „Ich habe die letzten drei Schläge noch gesehen”, sagt der Koch der Kronen Zeitung. Nur wenige Minuten später ist der Markt voller Blaulicht: Polizei, Rettung, Notarzt. Das Opfer wird noch vor Ort versorgt, die Verletzungen gelten als schwer, über den genauen Zustand schweigen die Behörden zunächst. Der mutmaßliche Täter, etwa 30 Jahre alt, wird aber in der Nähe von Einsatzkräften überwältigt und festgenommen.
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Was den Mann zu dieser brutalen Tat mitten im belebten Stadtgebiet getrieben hat, ist noch völlig offen. Die Polizei ermittelt wegen eines schweren Gewaltdelikts, das Motiv ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Für die Menschen, die die Horror-Tat mit ansehen mussten, bleibt vorerst nur der Schock. (ros)
Verwendete Quellen: krone.at oe24.de, 5min.at und ooe.orf.at


