Freunde und Bekannte starten Spendenaktion Ex ersticht Ofsana (†40) - ihre vier Kinder sind jetzt ganz allein

Gleich zweimal bricht für sie die Welt zusammen!
Auf der Flucht vor dem Krieg in der Ukraine findet die Familie ein neues Zuhause im niedersächsischen Apensen. Doch im vergangenen Dezember trifft sie erneut ein schwerer Schlag: Vierfachmutter Ofsana (40) wird an ihrer Haustür erstochen. Der mutmaßliche Täter: ihr Ex-Mann und Vater der vier Kinder (6, 14, 17, 20). Um denen jetzt zu helfen, haben Freunde und Bekannte eine Spendenaktion gestartet.
Ofsana sei sonst nie an die Tür gegangen
So eine schlimme Tat habe niemand kommen sehen, erklärt Meikel Zabel im Interview mit RTL. Seine Frau sei mit Ofsana befreundet gewesen, ihren Ex-Mann hätte sie ein paar Mal beim Grillen mit Freunden getroffen. Wie es tatsächlich in der Familie aussah, habe man von außen aber nicht sehen können, meint er.
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Gemeinsam fliehen Ofsana und ihr Mann mit den vier Kindern 2022 aus dem ukrainischen Odessa nach Niedersachsen. Erst als sich Ofsana vor zwei Monaten von ihm getrennt habe, habe sie sich wohl engen Freunden anvertraut, so Zabel: „Sie selbst ist nicht an die Tür gegangen, weil sie Angst hatte.“
Anders muss das am 19. Dezember gewesen sein. Ofsana wird an ihrer Haustür niedergestochen und stirbt kurz darauf im Krankenhaus an den schweren Verletzungen. Ihr Ex-Mann rückt schnell in den Fokus der Polizei und stellt sich schließlich nach einer tagelangen Flucht.

Finanzielle Stabilität in schwerer Zeit
Die vier Kinder sind zum Zeitpunkt der Tat nicht im Haus, erklärt Meikel Zabel. Für die wollen seine Frau und er jetzt da sein. „Es fehlt die Mutter“, sagt Meikel Zabel. Er stehe in engem Austausch mit der ältesten Tochter von Ofsana. Die 20-Jährige stehe kurz vor dem Abschluss der Berufsschule, sei dabei, ihren Führerschein zu machen, und wolle im Sommer eine Ausbildung beginnen.
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Die drei minderjährigen Geschwister seien derzeit in Obhut des Jugendamts. Wie es für alle vier weitergehe, sei noch nicht vollständig geklärt. Wie Zabel erklärt, werde gerade überlegt, ob die 20-Jährige womöglich das Sorgerecht für die 17-jährige Schwester übernehmen könne.
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Die jüngeren Geschwister würden wohl von ihrer Oma in Aserbaidschan aufgenommen werden. Auf diese Trennung würden sie sich gerade vorbereiten, meint Zabel. Mit der Spendenaktion soll den vier Geschwistern zumindest etwas finanzielle Stabilität gegeben werden. Das gesammelte Geld soll unter anderem die Kosten für Ofsanas Beerdigung sowie Flüge nach Aserbaidschan decken.
Verwendete Quellen: Gofundme, eigene RTL-Recherche


