Das ist der GrundDreames neuester Saugroboter Aqua 20 Pro Ultra Roller (X/S) Complete ist anders

Der neue Aqua20 Pro Ultra Roller (X/S) Complete aus dem Hause Dreame wischt mit bis zu 180 Grad – und das ist längst nicht die einzige Besonderheit.
Saugroboter können saugen, wischen und sich längst weitgehend selbst reinigen. Die Chinesen wollen beim neuen Aqua20 Pro Ultra nun aber eine echte Neuheit liefern: Nach eigenen Angaben ist das Unternehmen die weltweit erste Marke, die einen Saug- und Wischroboter mit einer zentralen 180-Grad-Dampfquelle auf den Markt bringt. Der heiße Dampf soll hartnäckigem Schmutz direkt bei der Bodenreinigung zu Leibe rücken. Dazu kommen ein weiter ausfahrender Wischroller, bis zu 40.000 Pa Saugleistung und mehr Klettertalent. Günstig ist das Technikpaket allerdings nicht.
180 Grad: Dreame macht jetzt ordentlich Dampf
Das spannendste Upgrade steckt im Wischsystem. Der Aqua20 Pro Ultra Roller (X/S) Complete* erzeugt laut Hersteller innerhalb weniger Sekunden Dampf mit bis zu 180 Grad, der über vier Auslässe gezielt auf den Boden gelangt. Zusammen mit heißem Wasser soll er beispielsweise eingetrockneten Schmutz, Fett oder Pfotenabdrücke besser lösen.
Saugleistung: bis zu 40.000 Pa
Dampfreinigung: bis zu 180 °C heißer Dampf
Navigation: KI-Erkennung von mehr als 320 Objekttypen
MopExtend: Wischroller fährt bis zu 8 cm seitlich aus
Hindernisse: überwindet laut Dreame bis zu 10 cm
Rabatt zum Start: So viel Technik hat ihren Preis. Für den Dreame Aqua20 Pro Ultra Roller (X/S) Complete werden regulär 1.499 Euro fällig. Zum Verkaufsstart wird es allerdings etwas günstiger: In den ersten zwei Wochen sinkt der Preis um 300 Euro auf 1.199 Euro.
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
Der Wischroller kommt noch weiter in die Ecke
Auch beim Wischen an Kanten legt Dreame nach. Der mit 300 Umdrehungen pro Minute und 18 Newton Anpressdruck arbeitende Roller soll über das sogenannte MopExtend-System seitlich um bis zu acht Zentimeter ausfahren können.
Zum Vergleich: Beim Vorgängermodell Aqua10 waren laut Hersteller nur bis zu vier Zentimeter möglich.
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Dieser Roboter macht sich ganz schön lang
Türschwellen gehören zu den Stellen, an denen Saugroboter gerne einmal kapitulieren. Der Aqua20 Pro Ultra soll mit den eingebauten Technologien „ProLeap“ und „FlexiAdapt“ Hindernisse von insgesamt bis zu zehn Zentimetern überwinden können – abhängig von Form und Aufbau des Hindernisses. Beim Aqua10 waren laut Dreame maximal acht Zentimeter möglich.
Für die Navigation setzt das neue Modell auf „AI OmniSight“ mit zwei Weitwinkelkameras und dem VersaLift-System. Mehr als 320 verschiedene Objekttypen soll der Roboter so erkennen können. Leichte Flüssigkeiten, Partikel oder Tierhaare sollen ebenfalls erkannt und die Reinigungsstrategie entsprechend angepasst werden.
Saugen kann er natürlich auch
Bei all dem Dampf gerät die klassische Aufgabe fast in den Hintergrund. Mit bis zu 40.000 Pa fällt die vom Hersteller angegebene Saugleistung allerdings ziemlich üppig aus. Die „HyperStream Detangling DuoBrush” soll dabei insbesondere mit Haaren besser zurechtkommen. Zu den kleineren Neuerungen gehört außerdem eine Anti-Tangle-Seitenbürste, die das Verheddern von Haaren reduzieren soll.
Praktisch: Nach getaner Arbeit fährt der Aqua20 Pro Ultra zurück in seine PowerDock-Station. Dort wird der Wischroller mit bis zu 100 Grad heißem Wasser gereinigt, anschließend getrocknet und der Staubbehälter automatisch entleert.
Wichtig ist der Unterschied: Die beworbenen 180 Grad beziehen sich auf den Dampf bei der Bodenreinigung, während die Station mit bis zu 100 Grad heißem Wasser für die Reinigung des Wischsystems arbeitet.
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Der kommt flach: Roborock-Konkurrent im Vergleich
Eine Alternative im Premiumsegment ist der Roborock Saros 20*. Auf dem Papier bietet er mit bis zu 36.000 Pa etwas weniger Saugleistung als der Dreame und soll Hindernisse bis 8,8 Zentimeter bewältigen können.
Dafür spielt Roborock einen anderen Trumpf aus: Mit einer Bauhöhe von 7,98 Zentimetern ist der Saros 20 besonders flach und soll dadurch leichter unter niedrige Möbel gelangen. Auch seine Station übernimmt zahlreiche Wartungsarbeiten und wäscht die Mopps mit bis zu 100 Grad heißem Wasser. Welches Konzept besser passt, hängt daher auch davon ab, ob beispielsweise hohe Schwellen, niedrige Möbel oder die neue Dampfreinigung wichtiger sind.
Verwendete Quellen: amazon.de, dreame.com, eigene RTL-Recherche
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