Der Marathon-StarSabastian Sawe holte mit diesen Laufschuhen von Adidas den Weltrekord

Der London-Marathon 2026 hatte seinen großen Star – und der stand nicht nur auf dem Siegerpodest.
Während Sabastian Sawe mit neuem Weltrekord durchs Ziel sprintete, rückte plötzlich auch sein Schuhwerk ins Rampenlicht: der neue Adizero Adios Pro Evo 3 von Adidas. Der Laufschuh ist gerade einmal 97 Gramm leicht, vollgepackt mit Carbon-Technologie und entwickelt für maximale Geschwindigkeit. Spätestens nach zwei Läufen unter der Zwei-Stunden-Marke ist klar: Der Kampf um die schnellsten Laufschuhe der Welt geht in die nächste Runde – und Adidas ist mittendrin.
Der Weltrekord-Schuh im Check
Der neue Evo 3 ist kein gewöhnlicher Laufschuh, sondern ein kompromissloses Wettkampf-Modell. Adidas hat hier alles auf maximale Geschwindigkeit ausgelegt und bringt einen High-Performance-Schuh mit weniger Gewicht, mehr Energierückgabe und aggressivem Vortrieb auf den Markt. Das Besondere: Der Schuh wiegt gerade einmal rund 97 Gramm und gehört damit zu den leichtesten Marathon-Schuhen überhaupt.
Gewicht: nur rund 97 Gramm
Kategorie: ultraleichter Carbon-Wettkampfschuh
Einsatzbereich: entwickelt für Marathon-Bestzeiten
Geometrie: aggressive Rocker-Sohle für maximalen Vortrieb
Dämpfung: Lightstrike-Pro-Schaum mit hoher Energierückgabe
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
Einen Haken gibt es, denn der Evo 3 kostet stolze 500 Euro und war nach dem Verkaufsstart teilweise innerhalb weniger Minuten ausverkauft. Auf Resale-Plattformen wurden laut focus.de zwischenzeitlich Preise von bis zu 1.600 Euro aufgerufen. Ab dem 18. Juni soll der Gewinner-Schuh wieder regulär im Adidas-Shop verfügbar sein.
Die günstigere Alternative: Adidas Adizero Adios Pro 4
Wenn ihr nicht direkt 500 Euro für einen Profi-Racer ausgeben möchtet, landet ihr schnell beim Adizero Adios Pro 4. Das Modell gilt als etwas vielseitiger, bleibt aber klar im Performance-Bereich. Auch hier setzt Adidas auf Carbon-Technologie und eine reaktive Dämpfung, allerdings mit mehr Stabilität und Komfort als beim radikalen Evo 3. Gerade ambitionierte Hobbyläufer greifen häufig zu solchen Modellen, weil sie nicht nur am Wettkampftag, sondern auch bei schnellen Trainingseinheiten funktionieren.
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Schon gewusst? Nicht nur Sabastian Sawe machte in London mit dem Adidas Evo Schlagzeilen: Auch Yomif Kejelcha blieb mit dem Schuh unter der Zwei-Stunden-Marke. Zudem verbesserte Tigst Assefa ihren eigenen Weltrekord für reine Frauenrennen auf 2:15:41 Stunden – ebenfalls in einem Evo-Modell von Adidas.
Nike mischt weiter mit: Vaporfly 4 bleibt ein Klassiker
Während Adidas Schlagzeilen macht, gehört Nike weiterhin zu den wichtigsten Namen im Carbon-Rennen. Vor allem die Vaporfly-Serie hat den Boom der modernen Superschuhe überhaupt erst richtig ausgelöst. Der aktuelle Vaporfly 4 bleibt deshalb für viele Läufer eine der spannendsten Alternativen. Der Schuh kombiniert geringes Gewicht mit viel Energierückgabe und gilt als etwas zugänglicher als der extrem spezialisierte Evo 3. Gerade im Marathon-Bereich setzen weiterhin zahlreiche Profi- und Hobbyläufer auf Nike-Modelle wie Vaporfly oder Alphafly.
Was steckt hinter dem Weltrekord-Schuh?
Der London-Marathon 2026 hat einmal mehr gezeigt, wie stark moderne Schuhtechnologie den Laufsport beeinflusst. Adidas hat mit dem Evo 3 einen Schuh auf die Straße gebracht, der direkt beim ersten großen Einsatz Geschichte geschrieben hat. Für die meisten Hobbyläufer dürfte das Modell aber eher ein faszinierendes Technik-Experiment bleiben. Spannender für den Alltag sind deshalb Schuhe wie der Adios Pro 4 oder der Nike Vaporfly 4. Sie bringen viele der modernen Carbon-Technologien auf die Straße – ohne gleich ganz so radikal zu sein wie der neue Weltrekord-Schuh von Sabastian Sawe.
Verwendete Quellen: focus.de, laufen.de, adidas.de, nike.com, eigene RTL-Recherche
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