Zu teuer und zu riskantUrlaubspläne geplatzt! Jede fünfte Frau bleibt zu Hause

21 Prozent der Frauen verzichten 2026 auf ihren geplanten Urlaub.
21 Prozent der Frauen verzichten 2026 auf ihren geplanten Urlaub.
IMAGO/Depositphotos

Reisefrust statt Reiselust!
Steigende Preise, wachsende Unsicherheiten – für viele Frauen in Deutschland platzt in diesem Jahr der Traum vom Urlaub. Statt Vorfreude auf Strand oder Städtetrip macht sich immer häufiger Zurückhaltung breit: Laut einer aktuellen Umfrage streicht inzwischen jede fünfte Frau ihre Reisepläne für 2026. Zwischen Kostenexplosion und geopolitischer Unruhe kippt damit für viele die schönste Zeit des Jahres noch vor dem Abflug.

Kosten als Hauptgrund

Eine aktuelle Umfrage von Bild der Frau gemeinsam mit Forsa zeigt, dass jede fünfte Frau ihre bereits gebuchte Reise für 2026 streicht. Über die Hälfte der Betroffenen (51 %) nennt zu hohe Preise als ausschlaggebenden Grund dafür, den Urlaub abzusagen. Besonders Flugtickets, Unterkünfte und Zusatzleistungen haben sich deutlich verteuert, sodass viele lieber auf die Reise verzichten als das Budget zu überschreiten.

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Knapp ein Drittel (30 %) gibt an, dass sie sich wegen der aktuellen geopolitischen Spannungen nicht sicher genug fühlen, um ins Ausland zu reisen. Kriege, Terrorgefahr und instabile politische Entwicklungen sorgen dafür, dass das Gefühl von Unberechenbarkeit die Reisefreude dämpft.

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2024 hingegen boomte die Reiselust noch: Die Zahl mehrtägiger Reisen im In‑ und Ausland stieg um elf Prozent auf 277 Millionen – ein Rekordwert laut Statistischem Bundesamt. Damals reisten die Deutschen vor allem innerhalb des Landes (163 Millionen Reisen).

Verwendete Quellen: forsa, morgenpost.de