Neue Doku ab 15. April auf RTL+RTL-Reporter blickt hinter die Kulissen von AIDA Cosma – DIESE Jobs gibt es auf dem Mega-Kreuzfahrtschiff!

Reporter Ralf Herrmann durfte an Bord von AIDA Cosma hinter die Kulissen blicken.
Reporter Ralf Herrmann durfte an Bord von AIDA Cosma hinter die Kulissen blicken.
Aida

„Ich habe da so viel gesehen, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.“
In der neuen RTL-Doku „Inside AIDA – Die Geheimnisse des Kreuzfahrtgiganten“ (am Mittwoch, 15. April, um 20.15 Uhr auf RTL und jederzeit auf RTL+ zu sehen) blickt RTL-Reporter Ralf Herrmann hinter die Kulissen eines der zwei größten Kreuzfahrtschiffe der Reederei. Er durfte Orte besuchen, zu denen Passagieren normalerweise der Zutritt verwehrt wird.

„Ich durfte eigentlich überall hingucken, wo sonst keiner hindarf“

Wie und wo arbeiten Menschen auf Kreuzfahrtschiffen im Verborgenen, damit die Urlaubsträume tausender Passagiere wahr werden? Im Interview mit RTL.de hat Ralf Herrmann bereits vorab verraten, was ihn auf dem Kreuzfahrtschiff am meisten beeindruckt hat.

Im Interview mit Svenja Hoffmann hat Reporter Ralf Herrmann verraten, was ihn an Bord von AIDA Cosma besonders überrascht hat.
Im Interview mit Svenja Hoffmann hat Reporter Ralf Herrmann verraten, was ihn an Bord von AIDA Cosma besonders überrascht hat.
Svenja Hoffmann/Privat

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„Ich habe da so viel gesehen, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll“, sagt Ralf Herrmann zu Beginn des Interviews. „Ich durfte eigentlich überall hingucken, wo sonst keiner hindarf.“ Und dabei hat der Reporter Crewmitglieder getroffen, die Jobs ausüben, von denen vermutlich nur die wenigsten Passagiere wissen, dass es sie überhaupt gibt.

Für die richtige Müllentsorgung auf AIDA: Mitarbeiter „durchwühlt“ Essensreste

Auf einen dieser Jobs ist Ralf bei der Müllentsorgung gestoßen. Habt ihr euch schon mal gefragt, was mit den Essensresten passiert, die auf einem Kreuzfahrtschiff so anfallen? „Ich dachte ja, alles, was übrigbleibt, kommt in irgendwelche großen Müllcontainer und damit ist das weg“, so der Reporter. Doch falsch gedacht. In Wahrheit sei es so: Die Abfälle „werden zu einem biologischen Granulat verarbeitet, das ganze Wasser wird entzogen und das ist dann wie ein Dünger. Also total biologisch“.

Aber: „Da darf natürlich keine Serviette drin sein, da darf kein Zahnstocher drin sein, nicht diese Aufkleber auf Orangen oder so, das muss alles entfernt werden.“ Und genau dafür gebe es einen extra Job an Bord des Mega-Schiffes. Dabei würden „unsere Essensreste auf dem Teller, weil die Augen mal wieder größer als der Hunger waren, nochmal durchwühlt“.

„Das fand ich einen heftigen Job, weil ich mit so was gar nicht gerechnet habe“, so der Reporter.

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Kreative Kreuzfahrtschiff-Küche – hier entsteht Essen für über 8.000 Menschen

Was Ralf Herrmann außerdem beeindruckt habe, sei die Küche und alles rund um Lebensmittel an Bord gewesen. „Also, das ist eine Küche, die für über 8.000 Menschen kocht. […] Da gibt es alles, da gibt es eine Bäckerei, eine Metzgerei.“ Und was es in der Küche des riesigen Kreuzfahrtschiffes auch gibt: einen Mitarbeiter, der Bilder in Wassermelonen schnitzt. „Zack, zack in einer Wahnsinnsgeschwindigkeit“, erinnert sich Ralf.

Und einen Funfact hat der Reporter auch im Gepäck: „Wie macht man 5.000 Frikadellen am schnellsten, die da pro Tag verputzt werden? Und zwar nimmt man das Fleisch und dann hat da ein Mitarbeiter mit einem Eisportionierer am Tag 5.000 Bällchen aus dem Hackfleisch geformt, genial.“

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Übrigens: Trotz der immensen Größe des Schiffes setze man bei AIDA auf Selbstgemachtes statt Fertigprodukte. „Die kochen alles frisch. Ich konnte das erst nicht so ganz glauben, weil ich dachte, da werden bestimmt sehr viele Fertigprodukte verwendet oder mit Pulver gearbeitet.“ Aber selbst Bouillon werde frisch angesetzt – „in einem riesigen 500-Liter-Topf“.

Damit dieser Standard beibehalten werden kann, ist es wichtig, dass die Kreuzfahrtschiffe regelmäßig mit neuen und frischen Lebensmitteln versorgt werden. Verantwortlich dafür sei der sogenannte Erste Proviantmeister – ebenfalls ein Job, von dem, wenn überhaupt, nur wenige Passagiere etwas wissen. „Das war noch eine Sache, die ich echt spannend fand, weil das so unglaubliche Mengen waren.“ So würden beispielsweise innerhalb einer Woche auf dem AIDA-Schiff 5.000 Kilo Ananas, 5.000 Kilo Wassermelonen, 9.000 Rollen Klopapier und 50.000 Eier benötigt.

In der AIDA-Wäscherei wird „rund um die Uhr” gewaschen

Die letzte große Überraschung habe Reporter Ralf Herrmann in der Wäscherei erwartet, wie er erzählt. Klar, dass es eine Wäscherei und somit auch Wäscherei-Mitarbeiter an Bord eines Kreuzfahrtschiffes gibt, ist nicht verwunderlich und das kann sich vermutlich auch jeder Passagier denken. Doch die Ausmaße dieser Abteilung, die sind gigantisch. „Das sind alles einfach extreme Dimensionen“, beschreibt Ralf Herrmann seine Eindrücke. „Die riesige Waschmaschine, die aus mehreren besteht, die in Reihe geschaltet werden, schafft pro Waschgang 625 Kilo Wäsche, und diese Waschmaschine läuft rund um die Uhr.“

Und dann gibt es da noch etwas anderes in der Schiffs-Wäscherei, das die Aufmerksamkeit des Reporters erregt hat: „Es gibt eine Bademantel-Falt-Maschine. Die Bademäntel werden automatisch gefaltet, weil es einfach so viele an Bord sind.“ Lediglich Gürtel müssten manuell drumherum gewickelt werden.

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„Inside AIDA – Die Geheimnisse des Kreuzfahrtgiganten“ am 15. April bei RTL und jederzeit auf RTL+

All das seien Dinge, „über die man sich als Passagier gar keine Gedanken macht“. Umso spannender sind Einblicke wie die, die Ralf Herrmann während seiner Zeit auf der AIDA Cosma bekommen hat und die ihr am Mittwoch, 15. April, um 20.15 Uhr bei RTL in „Inside AIDA – Die Geheimnisse des Kreuzfahrtgiganten“ sehen könnt. Ebenfalls ab 15. April könnt ihr die dritte Folge der „Inside”-Doku-Reihe auch jederzeit auf RTL+ streamen.

Übrigens: Ralf Herrmann war für die Doku nicht nur auf AIDA Cosma zu Besuch, sondern auch auf einem Hurtigruten-Schiff. Hier hat er das komplette Gegenteil erlebt. Statt über 8.000 Menschen seien dort keine 500 an Bord gewesen. Insgesamt sei alles „viel intimer, kleiner, ruhiger“ gewesen. Und das Besondere: Das Hurtigruten-Kreuzfahrtschiff, eigentlich ein Post- und Frachtschiff, werde nach wie vor als Frachtschiff genutzt. Wie den Mitarbeitern der Spagat zwischen Arbeits- und Kreuzfahrtschiff gelingt und wie Passagiere die Zeit auf einem Hurtigruten-Schiff erleben, seht ihr ebenfalls in Folge 3 der „Inside“-Doku-Reihe.

Verwendete Quelle: eigene RTL-Recherche