Sonnenschutz im TestKopfhaut in der Sonne: Gel oder Spray – was schützt besser?
Schützen mit Köpfchen!
Wer bei Sommerhitze draußen unterwegs ist, denkt meist zuerst an Gesicht, Schultern oder Arme. Die Kopfhaut gerät dagegen oft in Vergessenheit. Dabei kann gerade der Scheitel schnell einen Sonnenbrand bekommen. Aber wie schützt man die empfindliche Kopfhaut am besten? Wir haben zwei Produkte getestet: ein Sonnenschutz-Spray für zehn Euro und ein Gel für vier Euro.
Spray gegen Gel – welcher Sonnenschutz überzeugt?
Wir haben zwei Testpersonen gebeten, unterschiedliche Sonnenschutzprodukte für die Kopfhaut auszuprobieren.
Produkt 1: Sonnenschutz-Spray mit LSF 30 (zehn Euro) und Produkt 2: Sonnenschutz-Gel mit LSF 50 (vier Euro).
Nach dem Auftragen fühlen die Haare der Testerinnen etwas verklebt an. Dank Pipette lässt sich das Gel gezielter auftragen als das Spray. Unter der UV-Kamera zeigt sich zunächst bei beiden Produkten: Die behandelten Stellen sind gut geschützt. Der entscheidende Test kommt nach einer halben Stunde in der prallen Sonne. Die UV-Kamera offenbart dabei einen deutlichen Unterschied: Während das Gel noch immer zuverlässig schützt, ist vom Spray kaum noch etwas zu sehen.
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Unabhängig vom Produkt rät Dermatologin Dr. Magdalena Erdmann-Keding außerdem, die intensive Mittagssonne möglichst zu meiden oder eine Kopfbedeckung zu tragen. Haare bieten zwar einen mechanischen Schutz, aber: „Es gibt natürlich auch die Schwachstellen: der Scheitel, der Haaransatz. Dort muss man auf jeden Fall noch zusätzlich schützen”, so die Expertin, die selbst am ehesten zum Gel greifen würde.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche


