Studie zeigt hohe FehlerquoteViele falsche Antworten bei Google-KI! So schaltet ihr den Service einfach aus

Hier ist Vorsicht geboten!
Falsche Informationen, gefährliche Tipps und sogar Betrugsmaschen lauern in den KI-Zusammenfassungen der Suchmaschine. Doch es gibt einen einfachen Trick, mit dem ihr die unerwünschten Antworten abschalten könnt. So schützt ihr euch vor den Falschinformationen.
So einfach schaltet ihr die KI aus
Wer bei Google etwas sucht, bekommt seit einiger Zeit ganz oben eine KI-Zusammenfassung angezeigt. Die Idee dahinter ist einfach, eine ausführliche Antwort aus verschiedenen Quellen zusammenzustellen. Leider sind diese Zusammenfassungen oft unzuverlässig.
Glücklicherweise könnt ihr die KI-Box leicht loswerden, auch wenn es nicht dauerhaft ist. Dafür müsst ihr nicht tief in die Einstellungen der Suchmaschine eintauchen. Ihr gebt einfach eure Suchanfrage wie gewohnt in das Suchfeld ein und fügt am Ende den Zusatz „–ai“ (ohne die Anführungsstriche) hinzu. Schon erscheinen die Suchergebnisse ohne den KI-Kasten.
Falschinformationen und gefährliche Ratschläge
Die KI-Ergebnisse zu umgehen, kann aus mehreren Gründen sinnvoll sein. Ein Hauptgrund ist die hohe Fehlerrate. Eine Studie vom Herbst 2025 zeigt, dass KI-Assistenten bei aktuellen Ereignissen in bis zu 45 Prozent der Fälle mindestens ein wichtiges Detail falsch darstellen. 20 Prozent der Antworten enthalten sogar schwere Fehler oder erfinden einfach Angaben.
Das kann ernste Folgen haben. Die britische Zeitung Guardian entdeckte im Januar mehrere KI-Zusammenfassungen zu Gesundheitsthemen mit schädlichen und sogar lebensgefährlichen Tipps. Google entfernte diese Antworten später.
Kriminelle manipulieren die Ergebnisse
Das Problem scheint sich aber zu verschärfen. Denn Kriminelle haben offenbar Wege gefunden, die KI-Zusammenfassungen zu manipulieren. Die „Washington Post“ berichtet, dass es Betrügern gelungen ist, der Google-KI und auch dem Konkurrenten ChatGPT eine falsche Support-Hotline unterzujubeln. Wer die von der KI vorgeschlagene Nummer eines Kreuzfahrtanbieters anrief, landete stattdessen bei einer Betrugsnummer.
Verwendete Quellen: stern.de


